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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Die Tunnelrenovierung bleibt im Kostenrahmen
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Kein Aufschub für Masterplan - Ausschreibung wie geplant
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Die Tunnelrenovierung bleibt im Kostenrahmen

Kein Aufschub für Masterplan - Ausschreibung wie geplant

Osnabrück Wenn es ums Geld geht, werden alle hellhörig. Nach dem Finanzschock des Jugendhilfetages zucken Osnabrücks Kommunlapolitiker beim Wort " Mehrkosten" heftig zusammen. Den letzten Ruck verursachten jetzt im Stadtentwicklungsausschuss mögliche Mehrkosten bei der Tunnel-Renovierung.

Nicht weniger als 600.000 Euro standen im Raum, die angeblich zu den veranschlagten etwa 4 Millionen hinzu kommen sollten. Gleichzeitig erregte die Frage die Gemüter, ob denn mit Ausschreibung und Baubeginn gewartet werden solle, bis das Planungsbüro Gewers, Kühn und Kühn aus Berlin seine Masterplanung für den gesamten Neumarkt dargelegt hat. Um die Diskussion abzurunden, wurde das Thema vor der Ratssitzung am Dienstag noch einmal im Verwaltungsausschuss autgegriffen.

Zu den Mehrkosten: Die gebe es nicht, sagt OPG-Chef Karl-Heinz Ellinghaus. Der Kostenrahmen werde nicht überschritten. Der Nettopreis für die Maßnahme beläuft sich demnach auf 3.979.310, 75 Euro, zuzüglich 16 Prozent Mehrwertsteuer. Das macht am Ende zwar die befürchteten 4.616.000, 01 Euro aus, aber, so Ellinghaus, dürfe man dabei nicht vergessen, dass die OPG als Betreiber der Passage die Mehrwertsteuer für ihren Teil des Tunnels vom Finanzamt erstattet bekäme. Dies seien etwa 400.000 Euro. " Damit bleibt es bei den immer schon genannten 4, 2 Millionen Euro für die Renovierung", sagt Ellinghaus und betont gleichzeitig, dass diese Summe auch nicht überschritten werde. Allein für die im städtischen Besitz befindlichen Teile des Tunnels, müsse die Stadt die Mehrwertsteuer voll bezahlen.

Zu den Bedenken aus Teilen der Politik, man möge doch zunächst den GKK-Masterplan abwarten, hält sich Ellinghaus bedeckt. " Wir führen den Auftrag der Politik aus", lautet sein Kommentar. Die Ausschreibung der Arbeiten beginne wie geplant am 9. November. Vor allem die Grünen drängen darauf, abzuwarten und gegebenenfalls die Ideen des Berliner Planungsbüros in die Tunnelgestaltung einzubeziehen. " Das isoliert zu machen, ist eine Schnapsidee", sagt Fraktionsvorsitzender Michael Hagedorn.

Und auch aus Berlin erklingen vorsichtige Einwände. Georg Gewers: " Wir finden es schade, dass sich die Stadt nicht noch drei Wochen Zeit lässt, bis eine fundierte Analyse und Bewertung hinsichtlich der Masterplanung vorliegt." Demnach enthält der Auftrag an die GKK auch die Neumarkt-Passage. Voraussichtlich am 18. November werden Gewers und seine Kollegen die ersten Ergebnisse ihrer Arbeit im Stadtentwicklungsausschuss vorstellen.

DER TUNNEL soll schöner werden, ab 9. November laufen die Ausschreibungen - aber noch immer gehen die Meinungen über das Wie und die Kosten auseinander.

Foto:
Gert Westdörp
Autor:
dk


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