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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Eine "freundliche" Art der Verkehrskontrolle
Zwischenüberschrift:
Ein Geschwindigkeitsdisplay ermahnt die Autofahrer
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Eine " freundliche" Art der Verkehrskontrolle

Ein Geschwindigkeitsdisplay ermahnt die Autofahrer

Dodesheide Tempo 30, bitte! Mit einem elektronischen Geschwindigkeitsdisplay will die Verkehrswacht Autofahrer vor der Albert-Schweitzer-Schule an der Lerchenstraße darauf aufmerksam machen, wie schnell sie dort fahren dürfen. Ein glücklicher Smiley blinkt den Fahrern zu, die im Messbereich 30 km/ h fahren, wer schneller ist, den schaut ein Smiley mit heruntergezogenen Mundwinkeln an.

Die Idee zu der elektronischen Geschwindigkeitsüberwachung hatte die Verkehrswacht. Das Messgerät solle nicht nur vor der Albert-Schweitzer-Schule hängen bleiben, sondern abwechselnd vor verschiedenen Schulen und Kindergärten aufgehängt werden, um Autofahrer dort auf ihre Geschwindigkeit aufmerksam zu machen, sagt Dieter Reher von der Verkehrswacht.

Gesponsert haben das Geschwindigskeitsdisplay die Stadtwerke. Die Kosten von 2700 Euro haben sie durch den Verkauf eines Kuchens zum zehnjährigen Geburtstag der Nachtbusse auf dem Bahnhofsfest in diesem Jahr " verdient". Damit wollten die Stadtwerke der Verkehrswacht für die Unterstützung bei den Nachtbussen danken. Schließlich gehe es bei den Nachtbussen um die Verkehrssicherheit junger Menschen, bei dem Display um den Schutz von Kindern und Jugendlichen, betont Werner Siefker, 2. Vorsitzender der Verkehrswacht. 80.000 Durchfahrten kann das Messgerät speichern. Dabei werden die Geschwindigkeiten der Fahrer beim Eintritt in den Messbereich und die eventuelle Geschindigkeitsdrosselung aufgezeichnet. Auch die Uhrzeiten merkt sich das Display und gibt so Auskunft darüber, wann Autofahrer besonders stark zu Geschwindigkeitsübertretungen neigen. Anders als mit Radargeräten wird aber kein Autofahrer zur Rechenschaft gezogen. Die elektronische Anzeige soll nur ein " freundlicher, ermahnender Hinweis" sein, so der Erste Stadtrat Karl-Josef Leyendecker. Auch die Stadt unterstützt diese Maßnahme: Mitarbeiter des OS-Teams passen darauf auf, dass das Gerät nicht beschädigt wird.

SIE WOLLEN AUTOFAHRER vor Schulen und Kindergärten auf ihr Tempo aufmerksam machen: Dieter Reher, Karl-Josef Leyendecker, Stephan Rolfes vom Vorstand der Stadtwerke und Werner Siefker. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
rei


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