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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Gottesacker auch als Stätte der Besinnung
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Voxtrup: Erweiterungsfläche des Friedhofs der Antoniuskirche wird Sonntag um 15 Uhr eingeweiht
Artikel:
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Originaltext:
Gottesacker auch als Stätte der Besinnung

Voxtrup: Erweiterungsfläche des Friedhofs der Antoniuskirche wird Sonntag um 15 Uhr eingeweiht

Voxtrup

Der Friedhof der Antoniusgemeinde ist fest in Voxtruper Hand. Er ist der Einzige in Osnabrück, der nicht der Stadt, sondern der Kirche gehört. Jetzt ist der Friedhof erweitert worden. Am Sonntag wird die neue Fläche feierlich eingeweiht.

" Er ist ein wenig der Stolz der Gemeinde'', sagt Maria Große-Schawe, die Geschäftsführerin der Friedhofsverwaltung, über den am Antoniusweg gelegenen Friedhof. Dieser Stolz ist nun um rund 5700 Quadratmeter erweitert worden. 650 zusätzliche Grabstellen können dort Platz finden. " Für viele ist es sehr beruhigend, dass sie wissen, wo sie hinkommen", meint Maria Große-Schawe und berichtet, dass gerade der ältere Teil der Bevölkerung den guten Zustand und die gute Pflege des Friedhofs lobe. Pro Jahr finden 50 bis 55 Beerdigungen statt. Das durchschnittliche Sterbealter der Voxtruper beträgt 79, 9 Jahre. Der Friedhof ist jedoch nicht nur als letzte Ruhestätte geplant worden. Auch als Ruhezone, als Stätte der Besinnung oder als Spazierweg soll der Gottesacker genutzt werden. Die Voxtruper können auch durch den Kreuzweg gehen, der ebenfalls eine Einmaligkeit in Osnabrück darstellt, oder sich auf den neu aufgestellten Bänken und Rondells entspannen.

Die Finanzierung der Erweiterung, die rund 200.000 Euro gekostet hat, wurde durch eigene Haushaltsmittel und ein Darlehen der Stadt gewährleistet. Etwas kompliziert gestalteten sich die Umbauten, da aufgrund der Lage im Wasserschutzgebiet das versickernde Regenwasser über eine Drainageleitung in einem Pumpwerk gesammelt werden muss. Mittels einer Druckleitung wird es dann in die städtische Regenkanalisation abgeführt.

Die Mitglieder der Antoniusgemeinde hoffen darauf, dass am Sonntag kein Regenwasser auf den Friedhof fällt. Um 15 Uhr wird er eingeweiht und gesegnet. Den Segen vom Fachbereich Grün und Umwelt der Stadt und dem Bauordnungsamt bekommt er jedoch erst nach der Einweihung innerhalb der nächsten 14 Tage.

SIE SCHAUEN SICH IHR WERK AN: Um 5700 Quadratmeter wurde der Friedhof der Antoniusgemeinde erweitert. Von links: Reinhold Engelbrock, Pastor Wolfgang Böder, Maria Große-Schawe und Ingenieur Achim Bohne. Foto: Jörn Martens
Autor:
tw


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