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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Ein Till in Lebensgröße lockte die Marktbesucher
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Iburger Straße noch immer Thema am Schölerberg
 
Die rollende Redaktion auf dem Wochenmarkt am Riedenbach
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Die rollende Redaktion auf dem Wochenmarkt am Riedenbach

Ein Till in Lebensgröße lockte die Marktbesucher

Iburger Straße noch immer Thema am Schölerberg

Schölerberg Eins vorweg: Über die Öffnungszeiten der Grünabfallplätze regte sich am Schölerberg gestern nur eine Leserin auf. Jedenfalls bei Till. Der war bei der Aktion der rollenden Lokalredaktion " Wo drückt der Schuh in diesem Viertel?" erstmals in Mannshöhe anwesend - Till zum Anfassen also.

Viele Leserinnen und Leser nutzten diese Gelegenheit. Dabei wiesen sie auch auf ihre persönlichen " Druckstellen" hin: Zum Beispiel den Verkehr luf der Iburger Straße, nicht angeleinte Hunde, schlechte Gehwege, Vandalismus.

Käthe Backhaus: In der Nähe des alten Zooparkplatzes sind vier Bänke, die haben sie kaputtgeschlagen. Da müsste man doch mehr aufpassen.

Claudia Lauffer: Der Fahrradweg an der Meller Straße ist teilweise neu gemacht worden. Andere Teile sind aber in einem so schlechten Zustand, dass ich da mit Hämorrhiden nicht langfahren würde.

Irmqard Peussner: Der Riedenbach ist das Stiefkind der Stadt. Die Parkstreifen sind seit vielen Wochen nicht mehr gefegt worden. Die Birkensamen fliegen bis in die Wohnung.

Rita Igelbrink: Die Aufpflasterung an der Ecke Pattbrede und Riedenbach ist generell gut, aber viel zu hoch. Gerade an Markttagen werden der Wulfekamp und die Lutherstraße zugeparkt. Da kommen weder Krankenwagen noch Feuerwehr durch. Es wäre außerdem gut, wenn der Grünabfallplatz an der Hanns-Braun-Straße wenigstens einmal in der Woche auch am Abend noch geöffnet wäre.

Stefan Burghardt: Die Ameldungstraße sollte nicht nur im Bereich der Schule verkehrsberuhigt sein. Auch in den anderen Abschnitten leben viele kleine Kinder.

Brigitte Herschelmann: Es ist gut, dass die Iburger Straße jetzt vierspurig ist. Dadurch gibt es sehr viel weniger Verkehr in den Seitenstraßen. In der Tempo-30-Zone wäre ein weiterer Huckel gut.

Ingeborg Reinhardt: Der kleine Durchgang von der Bohnenkampstraße zur Bushaltestelle an der Wilhelm-Mentrup-Straße besteht nur noch aus Geröll, so dass man sich besonders bei Regen fast die Beine bricht. Dort sollte vernünftiger Belag hin.

Elisabeth Borger: Im oberen Teil der Iburger Straße stadteinwärts ist die Aufteilung von Fahrbahn, Fußweg und Radweg schlecht. Dort ist es zu schmal. Ständig fahren mir die Leute durch die Rabatten.

Inge Langkamp: Der Radweg auf der Meller Straße ist eine Katastrophe. Man fühlt sich wie auf einer Achterbahn.

Elli Meyberg: Ich freue mich, dass der Riedenbach wieder so schön hergerichtet worden ist. Für die Naherholung ist der Schölerberg toll. Kaum zu ertragen sind allerdings die Lkw, die ständig durch die Miquelstraße rasen.

Helmut Kirschner: Warum ist in der Broxtermannstraße auf der einen Seite ein absolutes Halteverbot und in den Nebenstraßen nicht. Und dann kommen auch noch am Wochenende die Politessen. Das ist in einem reinen Wohngebiet nicht angebracht.

Heinz Standke: Der Verkehr auf der Iburger Straße ist unmöglich. Für Fußganger und Radfahrer ist es schlimmer geworden. Schlimm ist auch der Schmutz im Schölerberg.

Edith Dirks: Mich stört, dass die Post den Briefkasten an der Josefskirche abgebaut hat. Jetzt muss ich bis zum Rosenplatz laufen. Die Außenbeleuchtung der öffentlichen Toilette am Markt ist oft viel zu hell eingestellt.

Brigitte Hafer: Warum die Post den Briefkasten bei Penny an der Meller Straße abgebaut hat, verstehe ich nicht.

Ingeborg Siekmann: Am Riedenbach gibt es einen Apparat mit Hundetüten. Aber die Leute lassen ihre Hunde trotzdem einfach auf die Wiese

Fritz Scharfschwert: Der Schölerberg wird vernachlässigt. Und das soll ein Stadtpark sein. Am Riedenbach dagegen ist alles toll.

Petra Monje: Parken auf dem Hauswörmannsweg ist ein großes Problem. Im Prinzip ist es nur einspurig. Busse und Autos kommen kaum durch.

Christel Wachtel und Christel vor dem Esche: Es ist ungeheuerlich, wie schnell die Autos auf der Iburger Straße fahren. Man hat Angst, dass die einen platt fahren.

Christel Rammelkamp: Auf der Iburger Straße wird viel zu schnell gefahren. Am Schölerberg ändert sich die Sozialstruktur. Das ist sehr negativ.

Marion Neumann: Dank an alle fleißigen Hände, die den Riedenbach sauber machen. Hier kann man toll leben.

Hilde Graf: Die Glascontainer an der Overbergstraße sind weg. Ich bin 87 Jahre alt und kann nicht mehr bis zur Braunschweiger Straße laufen. Es könnten doch auch Container an der Ecke Riedenbach aufgestellt werden.

Die Busspuren sollten wieder her

Anne Hammer: Die Busspuren sollten deshalb wieder her.

Rolf Koster: Es wäre toll, wenn es auf der Iburger Straße wieder Busspuren gäbe. Die frühere Regelung war besser.

Kurt Kohlbrecher: Wenn man aus der Schölerbergstraße links auf die Iburger Straße abbiegt, kann man durch den Mittelzaun nur sehr schwer sehen, ob von rechts ein Auto kommt. Der Zaun sollte ein paar Meter verkürzt werden.

Ellen Kalkmann: Die Leute, die ständig draußen am Riedenbach sitzen, pinkeln immer in die Büsche.

Käthe Hillen: Wegen der Wermutbrüder und deren Hunden mag man kaum noch durch den Riedenbach gehen. Der Bereich wurde sehr schön bepflanzt. Schade, dass Jugendliche die Büsche zertreten haben.

Jürgen Dunkelmann und Karin Schöfer: gefallt das Geläut von St. Josef und der Lutherkirche nicht. Kinder und ältere Menschen würden unnötig aus dem Schlaf gerissen. Dunkelmann: " Das Läuten ist doch ein Relikt aus alten Zeiten".

Johannes Ulbricht würde sich über Fahrradbügel am Marktgelände freuen.

Lieselotte Sangmeister und Bruno Thal: bemängeln den Zustand der Fußwege in der Wartenberg- Und Hollenbergstraße. Lieselotte Sangmeister: " Das sind Fallen vor allem für ältere Menschen."

Hildegard Horst und Bernd Struckmann: haben wenig Verständnis für Hundehalter, die am Schölerberg ihre Hunde frei laufen lassen. Struckmann: " Deren Hunde, das sind dann auch immer Riesenkamele."

Gabi Reimer: Die Verkehrsberuhigung am Langenkamp ist sehr gut, vor allem für Kinder.

Birgit Eußner: Ein Kreisel wäre gut für die Kreuzung Langenkamp/ Voxtruper Straße. Hier kracht' s sehr häufig.

Helmut Kuhnt: vermisst auf der Hannoverschen Straße und auf dem Wall die Grüne Welle und reimt: " Die Ampelschaltung geht zurück, das ist ein Pech für Osnabrück."

BUSSPUR JA ODER NEIN? Die Meinungen der Anlieger sind geteilt. Einerseits ist der Lärm nicht mehr so groß. Dafür wird jetzt aber wesentlich mehr gerast.

STOLPERFALLEN, vor allem für ältere Menschen, das bemängelten Anwohner der Wartenberg und der Hollenbergstraße.

TILL ZUM ANFASSEN: Viele Leser hatten sich gestern zum Markt am Riedenbach aufgemacht, um Till in Lebensgröße zu bewundern. Und um ihm zu sagen, wo der Schuh drückt. Fotos: Jörn Martens
Autor:
slx, swa


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