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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Neue Heimat Baggersee für Barsch und Hecht
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Pappelsee erstickt: Am Wochenende Abfischen in der Wüste, dann wird die Schmöttke entfernt
Artikel:
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Originaltext:
Neue Heimat Baggersee für Barsch und Hecht

Pappelsee erstickt: Am Wochenende Abfischen in der Wüste, dann wird die Schmöttke entfernt

Wüste In der Wüste sorgt der Pappelsee als größtes Regenrückhaltebecken der Stadt für Hochwasserschutz. Zu viel Schlamm im See behindert aber diese Schutzfunktion. Deswegen siedeln in den nächsten Tagen zwanzig Zentner Fisch um. Die Stadtwerke Osnabrück haben mit dem " Entschlammen" des Pappelsees begonnen.

Zurzeit wird der Wasserspiegel des naturnahen Beckens am Pappelgraben gesenkt. Am kommenden Freitag beginnt das Abfischen. Durch schwache Elektroschocks werden Hechte, Flussbarsche, Rotaugen und Giebel betäubt, gefangen und in fischarme Baggerseen umgesiedelt. Nur fünf Prozent des erwarteten Fischbestandes von 1000 kg dienen später dazu, das vom Schlamm befreite Becken wieder zu besiedeln.

Ab Montag wird dann der Schlamm ausgebaggert. In drei Wochen wollen die Stadtwerke die Wartung des Regenrückhaltebeckens abschließen.

Die Stadtwerke als Wasserversorger betreiben als Entsorger auch rund 100 Regenrückhaltebecken für die Stadt. Dieses Netzwerk von Trocken- bzw. Nassbecken gibt es, damit Wolkenbrüche in Osnabrück nicht im Desaster enden und die Bäche über die Ufer treten.

Der Pappelsee ist rund 1, 80 m tief und kann bis zu 30.000 Kubikmeter Wasser zwischenspeichern, wenn es mal kräftiger regnet. Das funktioniert aber nur, wenn nicht zu viel Schlamm im Becken ist.

Täglich schwemmt der Pappelgraben Schwebstoffe in den See. Deswegen messen die Experten der Stadtwerke regelmäßig die Schlammdicke. Wenn die zu hoch ist, muss " entschlammt" werden. Dabei werden gleichzeitig die Böschungen und die Wege gepflegt, damit weiter hin alle Anwohner das Becken als Naherholungsgebiet nutzen können.
Autor:
Eb.


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