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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Für freien Zugang zum Schölerberg
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Runder Tisch trug Bedenken vor
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Für freien Zugang zum Schölerberg

Runder Tisch trug Bedenken vor

Schölerberg Die geplante Einrichtung eines naturhistorischen Parks beschäftigt weiterhin die Anwohner am Schölerberg. Um den Verantwortlichen möglichst früh ihre Bedenken mit auf den Weg zu geben, lud der Runde Tisch Schölerberg jetzt Helmut Schmitz, Fachdienstleiter Naturschutz und Landschaftsplanung, zu einem Infoabend ein.

Nach der vom SPD-Ortsverein initiierten Ortsbegehung am Schölerberg informierte Helmut Schmitz die Mitglieder des Runden Tisches jetzt über den neuesten Planungsstand am Schölerberg: " Hier könnte nach wie vor ein Bodenkommunikationszentrum europäischer Dimension entstehen. Wir sind vom Stadtentwicklungs- und Umweltausschuss beauftragt, die Nutzungsplanung bis Ende des Jahres abzuschließen. Bis alles steht, wird es wahrscheinlich aber Frühjahr 2005; das sehe ich kommen", erläuterte Schmitz.

Die Verwirklichung stehe und falle damit, ob sich der naturhistorische Park selbst tragen könne, betonte Schmitz und wies auf einen Ortstermin am 4. Oktober hin, bei dem auch offene Fragen der Zooerweiterung und des veränderten Verkehrsaufkommens diskutiert werden sollen.

" Zudem wird das Thema Windkraft angesprochen. Die Stadtwerke haben inzwischen angeboten, das zurzeit stillgelegte Windkraftrad zu vergrößern und an dieser oder anderer Stelle zu bewirtschaften", so Schmitz.

Monika Budke, Sprecherin des Runden Tisches, gab dem Fachmann nach seinem Vortrag noch einmal die Bedenken der Anwohner mit auf dem Weg: " Ihre Ausführungen verdeutlichen, dass sich das Landschaftsbild grundsätzlich verändern wird. Da viele Familien den Schölerberg zur Naherholung nutzen, muss der freie Zugang weiterhin gewährleistet bleiben."

Diesbezüglich konnte Schmitz die Bedenken großenteils entkräften. So soll etwa der freie Zugang zum viel genutzten Waldrandweg am Langenkamp auf jeden Fall durch eine Überbrückung oder Untertunnelung gesichert werden. " Lediglich an den geplanten Pavillons des naturhistorischen Parks könnten einmal Eintrittsgelder verlangt werden", so Schmitz.
Autor:
jop


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