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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Die vorhandene Bebauung dient als Lärmschutz
Zwischenüberschrift:
Wohngebiet hinter der Iburger Straße
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Schölerberg (rei) Ein Haus mit Garten, in dem kein Straßenlärm stört und das trotzdem mitten in der Stadt liegt - wenn alles nach Plan läuft, soll es in absehbarer Zukunft ein solches Wohnviertel in der Nähe des Rosenplatzes geben. Zwischen Iburger Straße, Wörthstraße, Meller Straße und Osningstraße sollen auf einem 14000 Quadratmeter großen Gebiet Ein- und Zweifamilienhäuser entstehen.

Noch ist das Gelände wenig wohnliches Brachland: Derzeit reißen Bagger die alten Fabrikgebäude auf der Fläche ab. Im Frühjahr nächsten Jahres sollen die Bauarbeiten beginnen. Der entsprechende Bebauungsplan liegt von November bis Dezember im Bauamt aus. Wenn dann in absehbarer Zukunft tatsächlich Wohnhäuser auf dem Gelände stehen, " werden die Bewohner nichts von dem Lärm der Meller und Iburger Straße hören", sagt Susanne Ahrens, Projektleiterin für Stadtplanung der Bremischen Gesellschaft. Denn das Wohngebiet liegt hinter den zu den einzelnen Straßen liegenden Häusern.

Hoher Anspruch an die Architektur

Das Wohnviertel ist Teil des Sanierungsplans Quartier Rosenplatz, der das Gebiet rund um die Iburger Straße attraktiver machen soll. Die Häuser seien als Angebot für junge Familien gedacht, sagt Susanne Ahrens. " Die Leute wollen hier wohnen bleiben, andererseits möchten sie ein Haus für ihre Altersvorsorge bauen." Die Häuser sollen zu einem erschwinglichen Preis angeboten werden. " Kostengünstig bedeutet aber nicht billig und schlecht. Die Häuser haben einen hohen architektonischen Anspruch", betont Ahrens.

Realisiert wird das Wohngebiet von der Projektentwicklungsgesellschaft RBO in Bremen in Zusammenarbeit mit dem Architektenbüro Planungsgruppe Professor Laage (PPL). Seit einigen Tagen kann Susanne Ahrens damit rechnen, dass das Projekt zudem wissenschaftlich betreut wird. Denn am Anfang dieses Jahres hat die Bremische Gesellschaft sich bei einem Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Verkehrswesen und Wohnungsbau beworben, das sich mit kostengünstigem und gleichzeitig qualitätsbewusstem Bauen befasst. Mit welchen Materialien wird gebaut? Welches Bauverfahren wird angewendet? Aus welcher Region stammen die Handwerker? Unter diesen und ähnlichen Aspekten wird das Ministerium den Bau des Wohngebietes verfolgen. Auf eine schriftliche Zusage wartet Susanne Ahrens noch. Trotzdem ist sie sich sicher. " Dieses Gebiet wird noch mal ein bekannter Fleck in Osnabrück werden."

DER BAGGER schafft Platz für Ein- und Zweifamilienhäuser. Foto: Jörn Martens
Autor:
rei


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