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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Nistkasten kann in kalten Nächten Vogelleben retten
Zwischenüberschrift:
NABU: Schon im Winter aufhängen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück

Der Naturschutzbund NABU ruft dazu auf, bereits jetzt an den Bau und das Anbringen von Nistkästen für Vögel, Fledermäuse und Insekten zu gehen.

Das nächste Frühjahr lasse zwar noch mehr als drei Monate auf sich warten, aber schon jetzt sei es sinnvoll, an die kommende Brutsaison zu denken. " Die langen Winterabende können gut dazu genutzt werden, Nistgeräte aller Art selbst zu bauen", sagt NABU-Geschäftsfiihrer Rüdiger Wohlers: " Die Bandbreite der Nistgeräte, die man anbringen kann, ist sehr viel größer, als sie der Bevölkerung im Allgemeinen bekannt ist."

Außer den bereits bekannten Nistkästen für Kohlmeisen, Blaumeisen und Stare können auch solche gebaut werden, die von anderen Vogelarten besetzt werden, etwa für den Kleiber, den Grauschnäpper, den Rotschwanz, den Baumläufer, den Mauersegler und die Bachstelze. Gleiches gilt für Rauch- und Mehlschwalben, denen Nisthilfen aus Holz das Leben erleichtern könnten, und natürlich solche für Hornissen, Hummeln, Wildbienen und Fledermäuse.

Grundsätzlich sei jeder Nistkasten von Nutzen, " denn in kalten Winternächten schlafen Vögel gerne in Nistkästen. Der Schutz des Kastens hilft ihnen, Körperenergie zu sparen und nicht auszukühlen oder bei kaltem Regen zu verklammen." Deshalb sei das Anbringen der Nistgeräte durchaus schon im Winter sinnvoll.

Wohlers schätzt das Potenzial für das Anbringen von Nistgeräten in Deutschland als " riesengroß" ein - in jeden Garten gehöre zumindest die " Grundausstattung" aus Nistkästen für Kohlmeise, Blaumeise und Halbhöhlenbrüter. Auch auf Balkonen, an Carports und auf Dachgärten könnten Nistgeräte angebracht werden.

Wer selbst Nistkästen bauen möchte, kann eine ausführliche Bauplansammlung mit farbiger Broschüre " Vögel im Garten" beim NABU gegen Einsendung von fünf Euro anfordern. Die Anschrift: NABU, Stichwort Nistkästen, Schlosswall 15, 26122 Oldenburg.

NISTKÄSTEN können auch kunstvoll verziert werden, wie es Sarah Drescher hier zeigt. Foto: Archiv/ Lewandowski


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