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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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L + T baut Franz-von-Assisi-Schule
Zwischenüberschrift:
Modehaus will expandieren - Unterrichtsbeginn schon am 1. September
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
L + T baut Franz-von-Assisi-Schule

Modehaus will expandieren - Unterrichtsbeginn schon am 1. September

Osnabrück

Jahrzehntelang war das Grundstück gegenüber der Ursulaschule eine städtebauliche Zahnlücke, jetzt entsteht auf dem Areal an der Kleinen Domsfreiheit die Franz-von-Assisi-Schule, eine katholische Fachschule für Sozialpädagogik, die derzeit noch als Wilhelmstift firmiert. Baubeginn soll schon am 2. Januar sein.

Hinter dem Projekt steht zwar der Orden der Thuiner Franziskanerinnen, Bauherr ist aber die L + T Grundbesitz GmbH & Co. KG, eine Tochter des gleichnamigen Modehauses. Diesen ungewöhnlichen Zusammenschluss begründen die beiden Partner mit ihrer guten Nachbarschaft. Das Modehaus L+ T will erheblich erweitern, im Bewusstsein, " dass nur Wachstum uns aufrechterhält", wie es Inhaber Dieter Rauschen ausdrückt. Und da steht das Wilhelmstift an der Herrenteichsstraße im Weg.

Nun lässt L+ T eine moderne Schule für die Thuiner Schwestern bauen - und darf dafür die alten Liegenschaften an der Hase übernehmen. Der Neubau lehnt sich an die Pläne an, die das Architekturbüro Hülsmeier Ende der 90er Jahre für eine Wohnanlage an der Kleinen Domsfreiheit entwickelte. Und das ist kein Zufall. Träger und Bauherr haben die Gestaltung dem Architekturbüro Planconcept anvertraut, das nach dem Hülsmeier-Konkurs personell und räumlich die Nachfolge angetreten hat.

Auf dem Gelände zwischen Kleiner Domsfreiheit und Schwedenstraße, das im Mittelalter Sitz der Domherrenkurie war, entsteht um einen großzügigen Innenhof herum ein U-förmiger Baukörper, der nach dem Planungsrecht als dreigeschossig gilt. Acht Klassenräume, ein Musikraum, ein Werkraum, ein Kunstraum und ein Computerraum verteilen sich auf die beiden unteren Geschosse. Eine Cafeteria mit Lehrküche, Schwesternküche und Essraum schließen sich an. Darüber ist Platz für die Wohnräume des Konvents, eine Bücherei und einen Meditationsraum, einen Aufenthaltsraum und eine kleine Kapelle.

Neuer Name für das Wilhelmstift

" Die nach außen abschirmende, geschlossene Blockbebauung ermöglicht ein ruhiges Arbeiten und Ausbilden nach innen", heißt es in einer Projektbeschreibung des Bauherrn. In seinen Proportionen orientiert sich der Neubau an der gegenüberliegenden Ursulaschule und am benachbarten Dom-Hotel.

Erst vor zwei Wochen hat der Rat mit einer Änderung des Bebauungsplans den Weg frei gemacht für den Bau der Franz-von-Assisi-Schule und damit auch für die Erweiterungsabsichten von L+ T. In den Diskussionen wurde jedoch immer wieder bedauert, dass es nicht gelungen ist, auf dem wertvollen Innenstadtareal Wohnungen zu bauen.

Der Zeitplan für die Realisierung ist eng gesteckt: Am 2. Januar wird das Bauunternehmen Köster mit den Arbeiten beginnen. Schon am 15. August will das Wilhelmstift in die Franz-von-Assisi-Schule umziehen. Und am 1. September ist Schulbeginn.

AUF GUTE NACHBARSCHAFT: Das Modehaus L+ T lässt die Franz-von-Assisi-Schule für die Thuiner Franziskanerinnen bauen. Von links: Schwester Engratia, Generalvikarin der Kongregation, Schulleiterin Schwester Magdalena, L+ T-Juniorchef Marc Rauschen und Senior Dieter Rauschen.

LICHT, LUFT UND SONNE sollen den Aufenthalt in der Franz-von-Assisi-Schule angenehm machen. Zur Orientierung: Im Vordergrund befindet sich die Ursulaschule mit der Kleinen Domsfreiheit, rechts das Dom-Hotel. Fotos: Elvira Parton
Autor:
rll


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