User Online: 1 | Timeout: 05:54Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ein Neubau der Turnhalle zu einem Discountpreis...?
Zwischenüberschrift:
Bauprojekt in Sutthausen für 1,7 Millionen Euro - Der Sportverein Rot-Weiß soll bei Abriss der alten Halle helfen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Sutthausen

1, 7 Millionen Euro sind eine Menge Holz - für eine neue Turnhalle jedoch ein vergleichsweise geringer Preis. Architekt Wilfried Klein ist davon überzeugt, dass sich die künftige Sutthauser Turnhalle ab Anfang nächsten Jahres mit dieser Summe und mit der Hilfe des Sportvereins in dem Stadtteil aus dem Boden stemmen lässt.

Vorbilder für die Halle gibt es bereits: in Voxtrup und im emsländischen Meppen. Das Raumprogramm der Sutthauser Halle orientiert sich an der Turnhalle am Goethering - die die Stadt nicht selbst gebaut, sondern nur gemietet hat - und in Voxtrup. Zum Vergleich: Der Bau der vor kurzem eröffneten Halle am Goethering wurde auf etwa 4, 5 Millionen Euro beziffert. Das Projekt war auf Grund der aufwändigen Baustelle am Haseufer, durch die Tiefgarage sowie hochwertigere Fassadengestaltung jedoch relativ teuer.

Die Halle in Voxtrup dagegen habe knapp über zwei Millionen Euro gekostet, sagt Wilfried Klein, Fachdienstleiter Hochbauten. Die etwa 300.000 Euro Mehrkosten seien durch den dortigen Vereinsraum entstanden: Das Foyer der Halle ist größer und hat außerdem eine Ausgabe für Getränke.

Gespart werden soll auch im Sanitärbereich. So wird es zwischen zwei der insgesamt vier Umkleidekabinen nur jeweils einen Dusch- und Waschraum geben. " In Sutthausen ist alles reduziert", sagt Architekt Klein mit Blick auf dieTurnhalle in Meppen. Dort hat der Bau immerhin nur 1, 78 Millionen Kuro gekostet. Weitere 800.000 Euro will die Stadt Osnabrück dadurch einsparen, dass es nur einen statt wie in Meppen zwei Regieräume gibt. Außerdem hat das emsländische Beispiel mehr Tribünensitze. Vor allem aber sei der Bau wegen des schwierigeren Baugrunds teurer gewesen, so Klein. Die Halle in Meppen ist an einem Hang gebaut worden.

Für den Hallenbau in Sutthausen wird die tatkräftige Unterstützung des Sportvereins Rot-Weiß Sutthausen erwartet. Im Ortsrat sei der Verein um Hilfe gebeten worden, sagt Vorsitzender Friedel Leimbrink. So wird Rot-Weiß möglicherweise eine eigene Geschäftsstelle in dem neuen Gebäude aus eigenen Mitteln einrichten. " Die Geschäftsstelle war unser eigener Wunsch", erklärt Leimbrink. Derzeit prüfe der Verein noch, wie dieser Wunsch in die Tat umgesetzt werden könne. Sollten die Kosten, wie momentan erwartet, im unteren fünfstelligen Bereich liegen, kann Rot-Weiß Sutthausen auf seine Rücklagen zurückgreifen.

Der Neubau soll unmittelbar neben der alten Halle entstehen und damit näher an die Hermann-Ehlers-Straße rücken, mit Zufahrt über den Egon-von-Romberg Weg. Der Verein wurde gebeten, den Abriss der alten Turnhalle (der nicht in den 1, 7 Millionen Euro enthalten ist) " personell" zu unterstützen, so Leimbrink. Wie genau das aussehen soll, ob etwa eine Organisation in diese Arbeit eingebunden werden könne, weiß der Vorsitzende noch nicht.

EINE GUNSTIGE VARIANTE: Diese Sporthalle in Voxtrup wurde für knapp 2 Millionen Euro errichtet und ist ein gutes Beispiel für Sutthausen.

Foto: Egmont Seiler
Autor:
Anne Reinert


Anfang der Liste Ende der Liste