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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bald große Konzerte in der osnatel Arena?
Zwischenüberschrift:
Bau der Nordtribüne macht Zufahrt in den Innenraum möglich
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
OSNABRÜCK. Der geplante Ausbau der Nordtribüne macht es möglich, künftig Open-Air-Konzerte in der osnatel Arena an der Bremer Brücke zu veranstalten.

Eine Event-Agentur habe Interesse signalisiert, viermal pro Jahr Open-Air-Veranstaltungen im Stadion durchzuführen, erklärte SPD-Fraktionschef Boris Pistorius nach einem Gespräch mit dem VfL-Präsidium. Der Erlös aus der Stadtionvermietung soll nach seinen Angaben in die Finanzierung der Nordtribüne einfließen. Mit dem Tribünenbau soll eine Zufahrt ins Stadioninnere geschaffen werden - eine Voraussetzung, um Konzertbühnen aufbauen zu können. Die neue Nordtribüne mit 3800 Sitzplätzen und 2000 Stehplätze soll im April 2007 fertig sein. Federführend bei der Umsetzung ist die Projektgesellschaft as concept aus Achim.

Grundsätzlich sagte der OB-Kandidat der SPD dem VfL seine Unterstützung beim Ausbau der Arena zu. Der Profifußball sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für den Standort Osnabrück. Wie bei jedem anderen Wirtschaftsunternehmen müsse die Stadt gegenüber dem VfL bereit sein, Rahmenbedingungen für eine gute Entwicklung zu schaffen. Dabei handele es sich nicht um Sportpolitik, sondern um Wirtschafts- und Standortpolitik.

Eine direkte finanzielle Hilfe der Stadt für den VfL schloss Pistorius aus. Er sprach sich aber dafür aus, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, dem VfL günstige Kreditbedingungen zu verschaffen. Der Hintergrund: Für den Fall, dass der Stadionausbau wirtschaftlich ein Fehlschlag wird, gibt es das so genannte Heimfallrecht. Es bedeutet, dass im Falle einer Insolvenz das Stadion an die Stadt " heimfällt", wobei die öffentliche Hand auch etwaige Schulden mit übernehmen müsste. Daher sehen die Kreditgeber dieses Heimfallrecht gern und räumen im Gegenzug günstigere Kreditbedingungen ein. Pistorius spricht sich für diese städtische Garantie aus, " vorausgesetzt, die Finanzierungspläne des VfL erweisen sich nach fachkundiger Prüfung als seriös".

Der VfL kann von breiter Unterstützung der Politik ausgehen. So heißt es im Wahlprogramm der CDU wörtlich: " Der VfL Osnabrück darf mit unserer grundsätzlichen Unterstützung rechnen, wenn es um den Ausbau des Stadions an der Bremer Brücke zu einer modernen Fußball-Arena geht."

Ein Nebeneffekt: Der Ausbau der Nordtribüne würde Open-Air-Konzerte in der osnatel Arena an der Bremer Brücke möglich machen. Foto: Westdörp
Autor:
hin


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