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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Jetzt bekommt auch Schinkel ein Seniorenheim
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Ende Oktober beginnen die Bauarbeiten an der Rotenburger Straße - Investitionskosten etwas höher als geplant
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Jetzt bekommt auch Schinkel ein Seniorenheim

Ende Oktober beginnen die Bauarbeiten an der Rotenburger Straße - Investitionskosten etwas höher als geplant

Schinkel

Bisher gibt es kein Seniorenheim in Schinkel, im nächsten Jahr soll sich das ändern. Voraussichtlich Ende Oktober wird mit dem Bau des Heims Haus Schinkel an der Rotenburger Straße begonnen, und zwar dort, wo lange Zelt die Lokomotive stand. Bauherr werden die Evangelischen Stiftungen Osnabrück sein, die das Gebäude an den Betreiber des Heims, den Evangellsch-lutherischen Kirchenkreis, vermieten.

Einige kleinere Änderungen werde es noch geben, kündigt Wllfried Windmöller, kommissarischer Geschäftsführer des Diakonischen Werks, an. Doch das Wesentliche ist sicher: 84 Bewohner werden in den 60 Einzel- und 12 Doppelzimmern leben, in jedem der drei Geschosse wird es zwei Hausgemeinschaften geben. In dem mittleren Trakt zwischen den beiden Flügeln wird es die Küche und einen zentralen Bereich geben.

Die zwei oberen Etagen werden als Pflegestationen eingerichtet, das Erdgeschoss dagegen auf die Bedürfnisse demenzkranker Menschen zugeschnitten. Um das Gebäude herum wird ein großer Freibereich entstehen. Im Gebäude selbst soll es keine Kapelle oder einen sakralen Raum geben. Die Gottesdienste würden stattdessen in einem " multifunktionalen Mehrzweckraum" gefeiert, erklärt Windmöller.

Unter fünf Bewerbern hatte sich die Stadt Osnabrück für das Konzept des Diakonischen Werks entschieden. Darüber freut sich Hans Hermann Hammersen, Superintendent des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises. " Wir haben uns beworben, weil im Schinkel noch ein Altenheim fehlt", sagt er. Die Heimbetreiber wollen mit der Paulusgemeimde in Schinkel zusammenarbeiten. Die Gemeinde könne ehrenamtliche Aufgaben wie etwa ein Besucherdienst übernehmen, so Hammersen. Außerdem soll im Dezember ein Informationsbüro in der Gemeinde eingerichtet werden, in dem sich die Bürger über den Bau und das Heim informieren können.

Mit sieben Millionen Euro sind die Investitionskosten etwas höher als geplant. " Ursprünglich waren die Kosten bei 6, 3 Millionen Euro angesiedelt", sagt Eckhard Fasold vom Vorstand der Evangelischen Stiftungen Osnabrück. Die höheren Kosten lägen an der Pfahlgründung. Proben hatten ergeben, dass sich durch das Wasser der Hase im Boden Torfschichten gebildet haben. Um das Gebäude nicht " schwimmen" zu lassen, seien rund 15 Meter tiefe Pfähle im Boden unter dem Gebäude nötig, so Fasold.

65 neue Arbeitsplätze werden im Haus Schinkel entstehen. Die meisten von ihnen werden als tariflich bezahlte Teilzeitkräfte eingestellt. Denn so wollen die Heimbetreiber flexibel auf die Stoßzeiten wie Frühstück und Mittagessen reagieren, sagt Michael Pohle, Referent des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises. In den Zeiten dazwischen sei nicht so viel Personal nötig. Die Plätze in dem Heim sollen über die Pflegesätze bezahlbar sein, verspricht Wilfried Windmöller. Für die nächsten zehn Jahre habe die Stadt diese in Aussicht gestellt.

EINIGE KLEINE ÄNDERUNGEN wird es noch geben, aber so wie das Modell vor Michael Pohle, Eckhard Fasold, Wilfried Windmöller und Hans Herrmann Hammersen wird das Haus Schinkel einmal aussehen. Foto: Jörn Martens
Autor:
Anne Reinert


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