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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Vernichtendes Urteil - "nicht erhaltenswert"
Zwischenüberschrift:
Abriss des ehemaligen Orientierungsstufengebäudes der Jellinghausschule ist wahrscheinlich
Artikel:
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Originaltext:
Vernichtendes Urteil - " nicht erhaltenswert"

Abriss des ehemaligen Orientierungsstufengebäudes der Jellinghausschule ist wahrscheinlich

Schölerberg

Verkauf oder Abriss? Diese Frage stellt sich derzeit für das ehemalige Orientierungsstufengebäude der Jellinghausschule. Die Stadt tendiert zur Radikalmethode. Ob die Abrissbirnen Anfang nächsten Jahres mit ihrer Arbeit beginnen, hängt aber von der Entscheidung der politischen Gremien ab. Möglich, dass dann auf dem Gelände Reihenhäuser gebaut werden.

" Schrott" - so lautet das kurze Fazit, das Joachim Götz, Leiter des Fachbereichs Immobilien und Hochhau, nach der Besichtigung des ehemaligen Gebäudes der Orientierungsstufe gibt. Von außen sehe es zwar ganz passabel aus, ein Blick ins Innere aber zeige: Die Bausubstanz ist nicht erhaltenswert - außen hui, innen pfui also.

Doch was passiert nun mit dem Gebäude, das im vergangenen Schuljahr den Grundschülern der Jellinghausschule als Ausweichquartier diente und seitdem leer steht? Möglichkeit eins: Es findet sich ein Investor, der es kauft und entweder renoviert oder abreißt. Denkbar sei etwa, dass ein Architekturbüro einziehe oder eine andere Firma, welche die großen, hellen Räume als Büro nutze, mutmaßt Götz. Die Kosten für eine Renovierung schätzt er auf rund 1, 1 Millionen Euro. Ein großes Problem bleibt aber auch dann: die Raumstruktur. Nur wenige Firmen benötigen derart viele große Räume, Treppenaufgang und Gänge sind wenig repräsentativ.

Die Alternative lautet: Abriss des Gebäudes. Dass dafür im Moment vieles spricht, bestätigte auch der ehemalige " Mieter" Hans-Georg Freund, Leiter des Fachbereichs Schule und Sport. Auf dem frei gewordenen Platz könnte dann eine Wohnbebauung erfolgen oder Bürogebäude entstehen. Am wahrscheinlichsten zeichnet sich derzeit eine Neubebauung mit Reihenhäusern ab, wie Götz sagte: " Eine Stichstraße mit zwei Häuserzeilen, in der Mitte eine Grünzone, wäre wohl die beste Lösung. Das würde sich auch in die Umgebung am besten einfügen."

Davor steht aber die Entscheidung in den politischen Gremien, wo das Problem Orientierungsstufengebäude im Oktober diskutiert wird. Dann werden Götz und sein Mitarbeiterteam die verschiedenen Vorschläge einbringen. Hier muss in jedem Fall zuerst einer Änderung des Bebauungsplanes zugestimmt werden. " Dieser Prozess dauert etwa ein halbes Jahr, so dass wir frühestens Mitte 2006 mit der Vermarktung beginnen könnten", machte Götz deutlich.

HIER LERNTEN einst die Schüler der Orientierungsstufe. Jetzt steht das Gebäude leer - ein Abriss ist wahrscheinlich. Foto: Elvira Parton

MIT KRITISCHEM BLICK nahmen Hans-Georg Freund und Joachim Götz das Gebäude in Augenschein. Foto: Pentermann
Autor:
Susanne Fetter


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