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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ampel zeigt Grün, aber alles steht
Zwischenüberschrift:
Es staut sich an den Kreuzungen - Baustellen Ursache für mehr Verkehr?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrück Etwas ratlos sieht der Mann hinter dem Steuer aus. Ein Blick nach links, einer nach rechts, dann tritt er auf das Gas und versucht, sich irgendwie mit seinem roten Wagen durch die Autoschlange zu zwängen. Derzeit wird es auf der Sutthauser Straße zwischen Wörthstraße und Johannistorwall eng.

Stadteinwärts staut sich in Höhe der Kokschen Straße und am Rosenplatz immer wieder der Verkehr. Besonders zu den Stoßzeiten brauchen die Fahrer hier Geduld.

Das Problem: Viele fahren bei Gelb in die Kreuzung (Sutthauser Straße/ Koksche Straße) ein, obwohl sie sehen, dass sich der Verkehr staut. Schaltet die Ampel nun auf Rot um und bekommen die aus der Kokschen Straße kommenden Verkehrsteilnehmer Grün, haben diese kaum eine Chance, links in die Sutthauser Straße einzubiegen. Wollen sie gar die Sutthauser Straße überqueren, um sich rechts in Richtung Rosenplatz/ Iburger Straße einzuordnen, wird es richtig schwer.

Nur ein paar Meter weiter stellt sich das gleiche Problem. Die Fahrer, die vom Rosenplatz kommend rechts in die Kommenderiestraße einbiegen wollen, müssen warten, weil der Verkehr sich von der Ampel am Wall bis hierhin zurückstaut.

" Diese Bereiche stellen normalerweise kein Problem dar", sagte gestern Hans-Jürgen Apel, städtischer Verkehrsplaner. Er vermutet, dass die Erneuerung der Autobahn 30 und die wechselnde Sperrung der Autobahnaus- und - Zufahrten schuld an dem übermäßig hohen Verkehrsaufkommen ist. " Man muss das weiter beobachten", sagte Apel. Zudem trügen die Bauarbeiten an der Gustav-Tweer-Straße und Uhlandstraße dazu bei, dass der Verkehr dichter würde. Die Durchfahrt von der Sutthauser Straße über die Gustav-Tweer-Straße zur Parkstraße ist derzeit gesperrt.

Wer Ärger meiden und Zeit sparen will, sollte den Bereich umfahren. Außerdem sollten die Ampelkreuzungen freigehalten werden, rät Apel. Bei Gelb noch schnell auf die Kreuzung zu hasten könne sich auf die vernünftige Verkehrsabwicklung auswirken. " Es ist bestimmt ein gewisser Egoismus der Leute dabei", äußerte er vorsichtig.

Sollten die Autoschlangen nicht nachlassen, müsse man sich Gedanken über die Ampelschaltung machen, sagte Apel. " Allerdings", gab er zu bedenken, " ist da nicht mehr sehr viel Spielraum." Die Grünphasen auf der Sutthauser Straße seien schon sehr lang.

Die Anschlussstelle Sutthausen an der A 30 wird voraussichtlich noch bis zum 13. September gesperrt bleiben.

KEINE AUSFAHRT: In Richtung Rheine ist eine Abfahrt auf der A 30 in Sutthausen derzeit nicht möglich. Die Anschlussstelle ist noch bis Mitte September gesperrt.

KEINE DURCHFAHRT zur Parkstraße, weil die Gustav-Tweer-Straße gesperrt ist.

IMMER DAS GLEICHE: Wenn die Ampel Grün zeigt, ist es für die Autofahrer, die aus der Kokschen Straße (hinten links) kommen, oft unmöglich, die Sutthauser Straße (vorne) zu kreuzen oder sich einzufädeln. Problem: Die Ampel am Rosenplatz (hinten rechts) zeigt Rot. Viele fahren bei Gelb jedoch noch in die Kreuzung ein und versperren damit anderen den Weg. Fotos: Gert Westdörp
Autor:
mho


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