User Online: 1 | Timeout: 11:39Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Fürs Wohnzimmer sind die Palmen zu groß geworden
Zwischenüberschrift:
Osnabrücker zeigen ihre Gärten
 
Ein wenig wie in der Südsee - Überwinterung macht Arbeit
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrücker zeigen ihre Gärten

Fürs Wohnzimmer sind die Palmen zu groß geworden

Ein wenig wie in der Südsee - Überwinterung macht Arbeit

Innenstadt Große Palmen gibt es vor allem in Zoos oder Botanischen Gärten. Bei Marlies und Helmut Avermann stehen sie jedoch im Garten, mitten in der Innenstadt.

Gekauft hat das Paar die Pflanzen vor etwa 20 Jahren fürs Wohnzimmer. Inzwischen sind die fünf Palmen zu groß geworden, und so verbreiten sie Südsee-Feeling im Garten. Viel Pflege brauchen die Bäume nicht, aufwändig wird es nur, wenn der Winter kommt. " Palmen können nicht draußen überwintern", erklärt Helmut Avermann (67). Sohn Andreas hilft dann. Der 38-Jährige arbeitet bei der Stadt Bramsche. Dort kann er einen Transporter leihen und die Palmen in einer Halle der Stadt unterstellen. Geschützt überdauern sie dort die kalte Jahreszeit.

Schaukel, Bank und Klettergerüst

Den Avermanns ist ihr Garten sehr wichtig: " Ein Stück Grün am Haus ist einfach herrlich", schwärmt Marlies Avermann (64). Vor allem mit ihren Enkeln genießt sie dort den Sommer. Für Niklas (7), Timon (4) und den zweijährigen Torge gibt es deshalb ein Klettergerüst mit Schaukel, kleine Stühle und eine Bank. Die stand früher im Kindergarten der Johanniskirche. Eine Gemeinde, mit der Helmut Avermann viel verbindet: Sein Vater Albert war früher Lehrer an der Johannisschule.

Kennen gelernt haben sich Marlies und Helmut Avermann 1957 bei der Ausbildung. Im Stenokurs hat sie direkt vor ihm gesessen und ihm sofort gefallen. Zwei Kinder haben die beiden. Tochter Antje (40) wohnt mit zwei Söhnen und ihrem Mann in Cottbus, Sohn Andreas mit seiner Frau und den drei Kindern direkt im Haus.

Gern erzählt Helmut Avermann von früher. Zum Beispiel die Geschichte, als er 1955 mit seinem Fahrrad freihändig durch die Georgstraße fuhr. Der Polizei hat das gar nicht gefallen. 4 Mark Strafe und 2, 50 Mark Gebühren musste Avermann für die Tat berappen. " Das war viel Geld damals", erinnert er sich. Die Strafverfügung hat er bis heute aufgehoben.

Auch von seinem Beruf spricht Helmut Avermanr viel. Als Reisender für ein Textil-Firma hat er einiges erlebt. Seit seiner Pensionierung widmet er sich vor allem der Pflege seines Gartens. Für den hat er auch schon Nachwuchs: Im Wohnzimmer wächst eine kleine Palme heran.

HIER FÜHLEN SICH MEHRERE GENERATIONEN WOHL: Marlies und Helmut Avermann genießen mit ihren Enkelkindern den Sommer im heimischen Garten. Foto: Elvira Parton


Anfang der Liste Ende der Liste