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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ein Glasdach für die Krahnstraße?
Zwischenüberschrift:
Kaufleute ergreifen die Initiative - Fohs: Man muss Visionen habenl
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ein Glasdach für die Krahnstraße?

Kaufleute ergreifen die Initiative - Fohs: Man muss Visionen habenl

Osnabrück " Man muss Visionen haben", sagt Andreas Fohs, Sprecher der Werbegemeinschaft Krahnstraße. Die Vision heißt: ein Glasdach für die Krahnstraße.

Architekt Wilfried Ohnesorge stellte Mitgliedern der Werbegemeinschaft am Donnerstagabend einen Erstentwurf für das Dach vor. Schlicht sollte die Konstruktion sein, meint Ohnesorge, um die Architektur der Fassaden nicht zu überlagern. Auf kantigen Sandsteinstelen soll das Glasdach ruhen, das die ganze Straßenbreite überragt und variabel geöffnet werden kann. Ohnesorge: " Wenn die Sonne scheint, wollen die Leute den Himmel sehen."

Über die Kosten einer Überdachung schweigen sich Architekt und Werbegemeinschaft aus. Die Planung sei noch zu vage, um Zahlen zu nennen, sagt Andreas Fohs. Das Projekt müssten die Anlieger der Krahnstraße wohl selbst schultern. Die Stadt, darüber waren sich die Kaufleute einig, werde kaum finanzielle Hilfe leisten.

Das Glasdach vväre Schlusspunkt einer Neugestaltung, die nach dem Willen der Kaufleute mit der Neupflasterung beginnen müsste. Das rote Pflaster soll den roten Faden vom Rathaus bis zum Nikolaiort bilden. Zugleich sollen die Glasvitrinen verschwinden und die Arkaden überarbeitet werden.

Wie realistisch ist die Glasdach-Vision? Fohs glaubt, dass die große Mehrheit der 66 Geschäftsleute an der Krahnstraße mitziehen würde. Axel Leysieffer richtet den Blick in die weitere Zukunft: " Das muss nicht morgen und auch nicht übermorgen passieren." Wichtig sei, dass die Krahnstraße ein Signal setze: " Wir wollen was tun."

Leysieffer beklagte, dass die Krahnstraße sich verstecke. Dabei sei die Straße mit den vielen inhabergeführten Geschäften ein " echtes Stück Osnabrück", das sich von den gleichgemachten Fußgängerzonen deutlich unterscheide: " Hier gibt' s die Schraube und die Büroklammer auch einzeln."

Malte Schindhelm sprach für alle Krahnstraßen-Anlieger, als er vor der " ECE-Gefahr" warnte. Die Diskussion über ein Center am Neumarkt lahme die Investitionsbereitschaft der Kaufleute. Das Center selbst wäre " der Tod für die Krahnstraße", sagte er.

Krahnstraße

Nicht schlecht...

Von Wilfried Hinrichs

Es ist gut, dass die Krahnstraße sich zu Wort meldet.

Es ist gut, dass die Geschäftsleute Visionen entwickeln, denn das zeigt, dass sie vom Standort Krahnstraße überzeugt sind und trotz Handelskrise hoffnungsvoll in die Zukunft sehen.

Es ist gut, dass sich die Kaufleute zusammensetzen, um gemeinsam vorzugehen.

Es ist schlecht, dass die " ECE-Gefahr" jede Diskussion überlagert. Denn wer Gefahren sieht, investiert nicht, sondern sieht sich nach Fluchtwegen um.

Es ist schlecht, dass es auch in der Krahnstraße Trittbrettfahrer gibt, die ausnutzen, was andere erarbeiten wollen.

Es wäre aber nicht schlecht, wenn die Glasdach-Pläne Wirklichkeit würden.

DIE VISION: Die Werbegemeinschaft Krahnstraße schlägt ein Glasdach vor. Zuvor soll das rote Pflaster vom Rathaus bis zum Nikolaiort fortgeführt werden, um den Bruch durch die Dielingerstraße aufzuheben. Entwurf: Ohnesorge

HÄSSLICH finden Anlieger die Beton-Arkaden an der Krahnstraße.

VERSCHWINDEN sollen möglichst bald die Glasvitrinen aus der Krahnstraße. Das meint die Werbegemeinschaft.
Autor:
hin


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