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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Vorher sind wohl wieder nicht die richtigen Leute gefragt worden
Zwischenüberschrift:
Leserbriefe
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Zum Artikel " Von der grünen Welle am Wall nichts bemerkt/ Einen Monat nach der Ampelumstellung gibt es Kritik" (Ausgabe vom 9. Oktober).

" Warum sich aufregen über ein paar wartende Autos? Wir gewöhnen uns bestimmt daran. Und warum sollte es gerade in Osnabrück anders sein als anderswo in Deutschland? Etwa, weil deren Beamte und Politiker besonders klug sind? Oder sich zumindest dafür halten? Machen wir uns doch nichts vor: Wann immer Verwaltungsbeamte meinen, etwas verändern zu müssen, ohne vorher Leute zu fragen, die sich wirklich auskennen, in diesem Fall z. B. die Taxifahrer, wird es meistens schief gehen. Da helfen dann auch keine Professoren und andere neunmalkluge Experten, die man gegebenenfalls vorher zu Rat zog. Am Ende wird die Aktion schöngeredet, hat viel Geld gekostet, aber genutzt hat sie niemandem - außer vielleicht der ausführenden Firma oder den Beratern der Verwaltung. Weitere Beispiele gibt es genug in der Welt, siehe den Bericht des Bundes der Steuerzahler bzw. des Bundesrechnungshofes. Entscheidungen, die mit der und für die Bevölkerung gemacht werden, und nicht nur aufgrund einiger Expertenmeinungen getroffen werden, gibt es viel zu wenige. Man kann nur hoffen, dass solche Aktionen der Behörden immer wieder kritisch unter die Lupe genommen werden, sei es durch die Medien oder auch durch die Betroffenen aus der Bevölkerung.

Der Beitrag der Zeltung ist bezüglich der Wall-Ampelschaltungen sicherlich hilfreich. Also bitte weiter dranbleiben! Den Geldverschwendern muss auf die Finger geschaut werden."

Andreas Tegtmeier

Leverner Straße 10

Preußisch Oldendorf

Sportamt setzt auf Zwischenspurt...

" Die Ampelschaltungen in Osnabrück sind manchmal nur schwer nachzuvollziehen. Mein Fußweg führt mich häufig entlang der Katharinenstraße über den Wall. Früher musste ich mich beeilen, wenn ich Richtung Katharinenkirche gehen wollte. Dann gab es einmal an dieser Ampel eine Kampagne im Kommunalwahlkampf für längere Grünphasen, der damals siegreichen Partei ist aber zunächst auch keine Änderung gelungen. Der Aufenthalt an diesem auf Postkarten vielleicht recht malerischen Ort, an dem sogar Bänke aufgestellt sind, ist zwischen den lauten Verkehrsströmen in beiden Richtungen leider wenig erbaulich. Später hat man uns gezwungen, stadtauswärts entweder schon bei Rot loszugehen oder doch ein recht zügiges Tempo anzuschlagen, wenn man den Zwangspausen entgehen wollte. Seit angeblich die grüne Welle eingeführt ist, hat sich offensichtlich auch das Sportamt eingeschaltet und uns einen Zwischenspurt verordnet. Gehend kommt man wohl nur noch in Erfüllung der Olympianorm in einem Zug zur Bezirksregierung. Zwischendurch habe ich auch davon gelesen, dass es Unterricht gegeben habe, wie der Wall hier zu überaueren sei. Wenn in fortgeschrittenem Alter das Gehör und die Beine ihren Dienst nicht mehr in gewohnter Weise leisten, kann man sich ja vielleicht an den Kunstwerken und den schönen Bäumen erfreuen, aber muss ich denn erst darauf warten?

Siegfried Mohrmann
Katharinenstraße 38
Osnabrück

GRÜNE AMPELN sind eine Sache - eine grüne Welle aber etwas ganz anderes...Foto: Michael Hehmann
Autor:
Andreas Tegtmeier, Siegfried Mohrmann


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