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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Sportler vom TuS Haste fühlen sich im Stich gelassen
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Pachtvertrag für die Turnhalle ist ausgelaufen - Verein wünscht sich für einen Neubau die Unterstützung der Stadt
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Originaltext:
Sportler vom TuS Haste fühlen sich im Stich gelassen

Pachtvertrag für die Turnhalle ist ausgelaufen - Verein wünscht sich für einen Neubau die Unterstützung der Stadt

Haste Wo können die Mitglieder des TuS Haste künftig ihren Hallensport treiben? Der Pachtvertrag für die Turnhalle am Östringer Weg ist Mitte des Monats von den Eigentümern gekündigt worden, im November soll die Halle abgerissen werden. Der TuS Haste wünscht sich nun finanzielle Unterstützung durch die Stadt für den Bau einer neuen Halle in der Nähe der bisherigen Sportstätte. Doch die Stadt sieht dafür keinen Bedarf.

Seit 1954 steht die Halle des TuS Haste auf dem Gelände, der Besitzer hat sie dem Verein für günstige Pacht zur Verfügung gestellt. Wegen Eigenbedarfs haben die Besitzer den Pachtvertrag mit dem Sportverein jetzt gekündigt. Der Abriss der Turnhalle und der Bau einer Eigentumswohnung auf dem Grundstück sind bereits genehmigt. Der Pachtvertrag für das Sportgelände mit den Sport- und Tennisplätzen - auch " Osterhaus-Kampfsportbahn" genannt - ist bis 2013 gültig.

Veraltet und abrissbedürftig sei die Halle sowieso, sagt Friedel Wallenhorst, Mitglied im Beiratsteam des Vereins. " Die Energiekosten in der Halle sind zu hoch, die Unfallgefahr ist zu groß", stellt Wallenhorst fest. Eine neue Halle müsse also in jedem Fall her. Das Beiratsmitglied sieht indes die Möglichkeit, die Mitgliederzahl des Vereins von derzeit rund 800 Mitgliedern auf 1500 bis 2000 zu steigern, wenn dem Verein eine Turnhalle und Sportanlage im Kern des Stadtteils zur Verfügung ständen.

" Die Stadt soll jetzt auch mal sagen, wo der Sport im Stadtteil Haste hin soll", wünscht sich Reinhard Welp, der Vorsitzende des TuS Haste. Wenn es nach dem Verein geht, soll eine neue Sporthalle in der Nähe seiner bisherigen Heimstätte entstehen. Dafür hätte der TuS Haste gerne " Planungssicherheit" von der Stadt, so der Vorsitzende. Laut Welp wäre der Eigentümer eines Grundstücks zwischen Nette und Vehrter Landstraße bereit, " zu bestimmten Bedingungen" seinen Grund für den Bau einer Turnhalle zur Verfügung zu stellen.

Die Vertreter des Sportvereins hoffen auf die Träger der Schulen im Stadtteil. " Es gibt keine Erfordernis für die Stadt, in Haste eine Turnhalle zu finanzieren", sagt dagegen Hans-Georg Freund vom Fachbereich Schule und Sport. Die einzige städtische Schule im Stadtteil sei die Grundschule, die aber eine eigene kleine Turnhalle habe. Gleiches gilt laut Freund für die Berufsbildende Schule in Haste, deren Träger der Landkreis Osnabrück ist, sowie für die Angela-Schule und die Thomas-Morus-Schule, die dem Bistum Osnabrück gehören.

" Ideell unterstützen wir den TuS Haste schon", bekundet Freund verständnisvoll. Für eine Finanzierung müsse der Verein mit einem Konzept an die Stadt herantreten. Der TuS Haste fühlt sich indes von der Stadt allein gelassen. " Wir in Haste sind immer die Unwichtigsten", beklagt sich der Vorsitzende Reinhard Welp.

IN DIE JAHRE GEKOMMEN: DieTurnhalle in Haste soll abgerissen werden. Wo bleiben die Sportler? Foto: Gert Westdörp
Autor:
rei


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