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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Triebwagen rollt aufs Abstellgleis
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Baureihe 624 hat ausgedient - Eisenbahnliebhaber wollen Museumszug erhalten
Artikel:
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Originaltext:
Triebwagen rollt aufs Abstellgleis

Baureihe 624 hat ausgedient - Eisenbahnliebhaber wollen Museumszug erhalten

Osnabrück (swa) Mit dem Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag endet ein Stück Osnabrücker Eisenbahngeschichte: Die letzten Dieseltriebwagenzüge der Baureihe 624 werden außer Betrieb genommen. Osnabrücker Eisenbahnfans versuchen nun, einen Zug als Museumsstück zu erhalten.

Bernhard Kovermann, der selbst gut 20 Jahre lang diese Baureihe als Lokführer gefahren hat, und sein Mitstreiter Dirk Wordtmann müssen abwarten, wie die Deutsche Bahn entscheidet. Die versucht noch, einige der Schienenfahrzeuge zu verkaufen. Aber selbst der Schrottwert eines Zuges, rund 30000 Euro, würde die Kapazitäten der Gruppe von 624-Begeisterten beim Bahn-Sozialwerk (BSW) Osnabrück übersteigen.

Anfang der 60er Jahre bewährten sich die Prototypen der Hersteller MAN und Waggonbau Uerdingen im Nah-und D-Zugverkehr. " Die Züge waren beliebt, weil sie mehr Komfort brachten", erinnert sich Kovermann. Weil sie flexibel auf bis zu zwölf Wagen verlängert werden konnten, wurden sie oft zu Sonderfahrten eingesetzt, zum Beispiel bei Neue-OZ-Touren zum " Legoland" Sierksdorf.

In einer zweiten Neubauserie wurde beim 624 eine Vorstufe der Pendolino-Technik ausprobiert, um in kurvenreichen Strecken schneller fahren zu können. Das setzte sich aber nicht durch.

Zunächst fuhren die Züge im Raum Nürnberg, Braunschweig und auf der Strecke Osnabrück-Trier. Eine Weile waren alle 624-Triebwagenzüge der DB bis 1997 in Osnabrück beheimatet. Bis zum Jahr 2000 fuhren die Züge noch zwischen Osnabrück und Wilhelmshaven. Danach wurden noch 13 Einheiten in Osnabrück gewartet, um im Raum Münster im Regionalverkehr zu rollen. Ab Sonntag wird das Fahrzeug durch die Baureihe 642 ersetzt.

ENDSTATION SEHNSUCHT? Dirk Wordtmann (links) und Bernhard Kovermann wünschen sich sehr, ein Exemplar der Baureihe 624 für den Museumseisenbahnbetrieb vor dem Hochofen zu retten. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
swa


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