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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Schüler wussten vieles noch nicht
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Stadtwerke und BUND informierten zum Thema Wasser - Elixier und Bedrohung
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Originaltext:
Schüler wussten vieles noch nicht

Stadtwerke und BUND informierten zum Thema Wasser - Elixier und Bedrohung

Osnabrück 130 Liter verbraucht ein Osnabrücker durchschnittlich pro Tag. " Was schätzt ihr denn, was das kostet?", fragte Klaus Jordan von den Stadtwerken im Haus der Jugend in die Runde. " 2, 50 Euro", kam eine vorsichtige Schätzung aus den Stuhlreihen. " lOCent", lautete das nächste Angebot, " 40 Cent" das letzte. Das ist schon nahe dran: 20 Cent sind richtig.

In Osnabrück ist die Wasserversorgung für jeden gesichert. Das ist keine Regel, die weltweit gilt, wie die Ton-Dia-Schau " Im Zeichen des Wassers" im Haus der Jugend zeigte. Wassermangel, Wasserüberfluss, Wasserverwendung, Wasserverschmutzung und die Frage, wem Wasser überhaupt gehört, behandelte diese Multivisionsschau des BUND. Zusammen mit den Stadtwerken Osnabrück präsentierte die Naturschutzorganisation Schülern die Ton-Dia-Schau mit anschließender Diskussion im Haus der Jugend und im Gymnasium in der Wüste. Die Bilder zeigten Wasser als Lebenselixier und als Bedrohung. Wenn ein Mensch 20 Prozent seines Wasserhaushaltes verliert, stirbt er. Andererseits ist verschmutztes Wasser weltweit der Krankheitserreger Nummer eins. Und wie bedrohlich der Eingriff des Menschen in die Flussläufe sein kann, zeigten die Bilder des Hochwassers an der Elbe aus dem Jahr 2002. " Vieles haben wir schon im Bio- und Chemieunterricht behandelt", sagte Sabrina Wagner, eine Elftklässlerin vom Wirtschaftsgymnsasium. Davon, dass einige Städte die Wasserversorgung an private Investoren abtreten, hatte sie allerdings noch nichts gehört. " Dass Süßwasser nur drei Prozent der gesamten Wassermenge weltweit ausmacht, wusste ich nicht", sagte Schüler David Rander.

Seit April zeigt der BUND Schülern ab der fünften Klasse im ganzen Bundesgebiet die Ton-Dia-Schau. " Wir glauben, dass Schüler für dieses Thema noch sehr viel wacher sind und dass man sie noch mehr als Erwachsene in Bewegung bringen kann", erklärte Till Weber vom BUND, der mit seiner Kollegin Petra Rauch ins Haus der Jugend gekommen ist.

MIT EINEM GLAS LEITUNGSWASSER stießen Klaus Jordan, Christopher Möller, Sabrina Wagner, Beate Böcker-Bretholt, Johanne Dimmering und David Rander an. Sie alle besuchen die elfte Klasse des Wirtschaftsgymnasiums. Foto: Elvira Parton
Autor:
rei


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