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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Preiswert nicht, aber preiswürdig"
Zwischenüberschrift:
Neuer Ökomarkt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Preiswert nicht, aber preiswürdig"

Neuer Ökomarkt

Wallenhorst/ Osnabrück Christa Fip erledigte gleich schon mal den Einkauf für das Wochenende: Blumenkohl, Kirschtomaten und Frühlingszwiebeln lagen im Korb der Ehefrau des Osnabrücker Oberbürgermeisters. Sie und Edith Hugo, die Frau des Landrats Manfred Hugo, sind Schirmherrinnen des ökologischen Wochenmarkts Im Wabe-Zentrum am Gruthügel in Lechtingen, der gestern erstmals seine Pforten öffnete.

Sechs Erzeuger aus der Region bieten hier künftig immer freitags von 11 bis 18 Uhr ihre ökologischen Produkte an. Beide Frauen mussten nicht lange zur Schirmherrschaft überredet werden. " Gesunde Ernährung ist einfach sehr wichtig", sagt Christa Fip, die ihrer Familie gerne mal einen Saft aus Mohren, Äpfeln, Roten Beeten und Sellerie serviert. Edith Hugo schätzt an diesem einzigen Öko-Markt im Osnabrücker Land, dass an einem zentralen Ort alles zu finden ist. Zudem überdacht und mit kurzen Wegen zum Parkplatz. " Da spart man sich das lange Tragen", ergänzt Christa Fip.

Auch der " Waldhof" als Versuchsbetrieb der Fachhochschule Osnabrück ist Lieferant des Wochenmarktes. Dessen Leiter Prof. Dr. Dieter Trautz ist glücklich, dass den beteiligten ökologischen Erzeugern eine Plattform für ihre Produkte ohne Konkurrenzsituation geboten wird. Der höheren Preise ist er sich bewusst. So kostet ein Kilo Brokkoli schon mal 3, 90 Euro. " Unsere Produkte sind nicht preiswert, sondern preiswürdig", erklärt er. " Jeder Verbraucher muss entscheiden, ob es ihm die Qualität der Produkte wert ist." Diese seien nicht nur frei von chemisch-synthetischen Wirkstoffen; die Produktion belaste die Umwelt auch weniger als die herkömmlich erzeugte Lebensrnittel.
Autor:
hal


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