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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Bringt Befragung Klarheit über Bewohnerparken?
Zwischenüberschrift:
Die Bürger im Katharinenviertel sind sich nicht einig
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Weststadt Bewohnerparken ja oder nein? Bei den Anwohnern des Katharinenviertels ist das Thema umstritten, wie eine vom Bürgerverein veranstaltete Informationsveranstaltung am Dienstagabend im Hotel Klute zeigte. Eine Befragung der Bürger durch die Verwaltung soll nun Aufschluss über die weitere Vorgehensweise bringen.

Betroffen ist das Gebiet zwischen Lotter Straße und Martinistraße sowie Am Kirchenkamp und dem Heger-Tor-Wall. Hier hatte die Verwaltung eine Verkehrserhebung durchgeführt: An zwei Werktagen hatten Mitarbeiter an jeweils vier Zählzeiten zwischen 4.30 Uhr und 21 Uhr anhand der Autokennzeichen die Parkplatzbelegung überprüft.

Der nicht sehr überraschende Befund: " Das Katharinenviertel ist dicht beparkt", so Verkehrsplanerin Ulla Bauer. Aus den einzelnen Ergebnissen hatten die Mitarbeiter geschlussfolgert, dass sich vor allem tagsüber das Bewohnerparken am stärksten auswirken werde: " Die Situation ist nur zu verbessern, wenn andere Gruppen verdrängt werden."

Das sahen einige der Bürger allerdings anders: Gerade abends sei die Situation problematisch, aber nicht durch Pendler, sondern hauptsächlich durch die Anwohner. Somit sei das Bewohnerparken, das schließlich keine Parkplatzgarantie sei, überflüssig: " Warum soll ich bezahlen, wenn ich trotzdem keinen Parkplatz bekomme?", fragte ein Teilnehmer.

Die Befürworter des Bewohnerparkens erklärten hingegen, dass sich die Verkehrssituation in den nächsten Jahren noch zuspitzen werde, so dass die reservierten Parkflächen umso wichtiger seien.

Die Verwaltung wird mit einer Hauswurfsendung noch in diesem Jahr die Anwohner über das Vorhaben informieren. Darüber hinaus soll als neuer Schritt eine Befragung von jedem Haushalt im kommenden Januar durchgeführt werden, um etwa Informationen über Anzahl von Fahrzeugen, Garagen und Stellplätzen zu erhalten.

Nach der Auswertung, die bis Ende Februar erfolgt sein soll, könnte dann ein Konzept speziell für das Katharinenviertel entworfen werden, sagte Verkehrsplanter Hans-Jürgen Apel.

Umstritten in der Diskussion war auch, ob das Bewohnerparken die Gebühr von 30, 70 Euro jährlich wert sei. Bürgervereinssprecher Dr. Manfred Haubrock erklärte, dass die Hauseigentümer bei der Umgestaltung des Katharinenviertels " tief in die Tasche" hätten greifen müssen. Um die Interessen der Anwohner wahrzunehmen, sei die Gebühr " nicht das Problem".

" Ich habe für die 2, 50 Euro pro Monat nichts", sagte hingegen ein anderer Teilnehmer: " Davon kann ich mir besser einen Döner kaufen."

SIND ES DIE BEWOHNER oder Auswärtige, die das Katharinenviertel zuparken? Die Meinungen sind geteilt. Foto: Elvira Parton
Autor:
hmd


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