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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Stadtwerke: Streit um das Bädermarketing
Zwischenüberschrift:
Internes Schreiben drang an die Öffentlichkeit
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Stadtwerke: Streit um das Bädermarketing

Internes Schreiben drang an die Öffentlichkeit

Osnabrück Seit Donnerstag macht ein internes Schreiben der Stadtwerke die Runde, in dem Unternehmenssprecher Peter Horenburg den Geschäftsbereichsleiter Bäder, Roland Kettler, attackiert. Streitpunkt ist die Marketingkonzeption für die Osnabrücker Bäder, insbesondere das Nettebad.

Das Schreiben, gerichtet an den Vorstand des Unternehmens, Klaus Spiller, sei lediglich ein Entwurf gewesen, so Horenburg auf Nachfrage unserer Zeitung. Der Unternehmenssprecher, der zur Monatsmitte die Stadtwerke verlassen wird, lehnt darin dieÜbernahme " jeder Verantwortung für die Kommunikation des Stadtwerke-Geschäftsfeldes Bäder" ab. Sein Vorwurf: Er habe " bis heute vergeblich auf einen professionellen Maßnahmeplan für 2004 oder 2005" gewartet.

Zu dem Schreiben selbst wollte Roland Kettler keine Stellung nehmen (" Das Papier kommentiere ich nicht"), allerdings sei sehr wohl ein Marketingkonzept vorhanden. In verschiedenen Wellen werde der Start des neuen Nettebades, der auf den 19. März festgesetzt ist, marketingtechnisch vorbereitet. Die ersten Aktionen werden demnach im Dezember laufen. Ab Mitte Februar, so Kettler, gebe es eine Reihe von Attraktionen und Überraschungen rund um den Eröffnungstermin.

Entstanden sei das Marketingkonzept in enger Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Fachhochschule Osnabrück. Das Konzept sei eingebettet in die Gesamtmarketingarbeit der Stadtwerke sowie der anderen Osnabrücker Bäder. Vor diesem Hintergrund wurde von einem externen Beratungsunternehmen eine Zielgruppenanalyse erarbeitet. Unter anderem auf dieser Analyse basiert das von Kettler erarbeitete Marketing- und Kommunikationskonzept. Dieses Konzept will er jetzt gemeinsam mit einer Osnabrücker Werbeagentur umsetzen.

Horenburg betonte gegenüber unserer Zeitung, sein Schreiben spiegele lediglich eine interne Diskussion wider, die nicht öffentlich geführt werden solle. Ihm gehe es darum, " das Bad für Osnabrück erfolgreich an den Markt zu bringen" und in der Sache voranzukommen. Horenburg weiter: " Ich sehe uns mit unseren Planungen noch nicht im Optimum."
Autor:
dk


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