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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Jeder Übergang muss verschwinden
Zwischenüberschrift:
Zur fortwährenden Diskussion über Tunnel- und Neumarkt-Gestaltung in Osnabrück
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Jeder Übergang muss verschwinden

Zur fortwährenden Diskussion über Tunnel- und Neumarkt-Gestaltung in Osnabrück

" Eine Karikatur in der Neuen Osnabrücker Zeitung über das Geld für Regierungs-Programme, das die vielen Berater bekommen haben und zur Ausgabe der eigentlichen Sache nicht mehr vorhanden war, ist für mich Anlass, endlich auch etwas zu dem Thema Tunnel und Neumarkt zu schreiben.

Ist unser Selbstbewusstsein schon so weit gesunken, dass wir für alles Berater und Gutachter benötigen? Können wir nicht mehr selbst entscheiden, was für uns gut und richtig ist? Oder - warum fragen wir nicht einfach die Menschen, die täglich mit der Situation umgehen müssen, was sie für empfehlenswert und praktikabel halten. Sie geben uns sicher gerne einen Rat und dies auch kostenlos! Mein Vorschlag für den Tunnel: Eine breite Rampe an der einen Seite hinunter und an der anderen Seite - möglichst genau gegenüber - wieder hinauf, so dass das Durchqueren des Tunnels kein Hindernis ist und gut zu Fuß, mit Fahrrad oder Rollstuhl zu bewältigen ist. Außerdem sollte es hell und freundlich mit Farbe gestaltet werden, z. B. Boden grün - Decke hellblau und gelb. Ein guter Branchen-Mix ist ebenso wichtig wie ein paar nette Details, so dass es eine Freude ist, durch den Tunnel zu gehen. Ein absolutes Muss: Jeder Übergang muss verschwinden! Auf jeden Fall sollten die zuständigen Personen verantwortlich mit dem Geld bei der Gestaltung des Tunnels und des Neumarktes umgehen. Verantwortlich heißt: Kann ich mein Handeln vor meinem Gewissen verantworten? Sie sollten nicht so handeln wie damals bei der Pflasterung der Fußgängerzone. Der Ausspruch: , Zu Hause lege ich mir ja auch Parkett und kein Linoleum' ist sehr verantwortungslos. Wenn mein Geldbeutel nur für Linoleum oder Laminat reicht, kann ich mireben auch dieses leistn. Außerdem hat sich das Chinapflaster auch in vielen Situationen als sehr unpraktisch erweisen. Verantwortlich für das Stadtbild sind aber auch die Hauseigentümer. Sie allein entscheiden, wen und was sie in ihren Räumlichkeiten anbieten - nicht die Politiker. Ich denke, dass ist ein sehr entscheidender Faktor, um kaufinteressierte Kunden in die Stadt zu locken."

Jutta Linnemeyer

August-Hölscher-Str. 108

Osnabrück
Autor:
Jutta Linnemeyer


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