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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Asphaltmischwerk ohne Einvernehmen
Zwischenüberschrift:
Rat will weitere Verhandlungen mit Betreiberfirma führen
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Asphaltmischwerk ohne Einvernehmen

Rat will weitere Verhandlungen mit Betreiberfirma führen

Einstimmig faßte der Rat den Beschluß, dem geplanten Asphaltmischwerk am Süberweg das Einvernehmen nicht zu erteilen. Die Einvernehmensherstellung schreibt das Bundesbaugesetz vor. Aber auch mit der Weigerung des Rates ist der Ausgang des Verfahrens noch offen: Die Stadt hat der Firma A M O (Asphaltmischwerke Osnabrück) vorgeschlagen, die geplante Anlage nicht mit Braunkohle, sondern mit dem umweltfreundlichen Erdgas zu beheizen. Außerdem favorisiert die Stadt einen Standort im Industriegebiet am Fürstenauer Weg.

Der Pyer Ortsbürgermeister Stephan Tegeler (CDU) wies auf die 600 Eingaben gegen das Werk hin und nannte es ,, paradox", das Gelände einerseits für Rekultivierungszwecke freizuhalten, andererseits mit einem Asphaltmischwerk zu verbauen. Ratsherr Franz Hörnschemeyer (SPD), ebenfalls aus Pye, erinnerte an die Vorbelastungen, die der Stadtteil mit dem Steinbruch, der Mülldeponie und dem " Hyde Park" zu ertragen habe und sprach sich gegen die Ansiedlung des Werks ohne Bebauungsplan aus.

" Nicht in erster Linie ein städtebauliches, sondern ein Emissionsproblem sieht (...) Thomas Polewsky (Grüne) in dem geplanten (...) haben. Nur eine Befeuerung mit Gas statt Braunkohle würde dieses Problem (...) Polewsky machte aber (...) deutlich, daß der Rat aufgrund des Bundesbaugesetzes und des Bundesimmisionsschutzgesetzes kaum Eingriffsmöglichkeiten im Verfahren habe und sprach von einem " politischen Versäumnis".

Beigeordneter Hans-Jürgen Fip (SPD) signalisierte (...) ein akzeptables Ergebniss (...) Sicht sei. Damit spielte er (...) die Verhandlung zwischen der Stadt und der Firma an, in denen es um die Art (...) Befeuerung und den Standort geht. Einzelheiten dazu wurden in nichtöffentlicher Sitzung erörtert.


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