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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Institut für Umweltschutz nach Osnabrück?
Zwischenüberschrift:
Stadt appelliert an Landesregierung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Für Osnabrück als Standort eines Umweltschutz-Institutes hat sich die Stadt in einem Brief an den niedersächsischen Wissenschaftsminister Johan-Tönjes Cassens eingesetzt. In dem von Oberstadtdirektor Dierk Meyer-Pries unterzeichneten Schreiben werden die vorhandenen Hochschuleinrichtungen als beste Voraussetzung für eine Verzahnung der Institutsarbeit mit Wissenschaft und Praxis herausgestellt.

Die Bemühungen, Niedersachsen als Sitz eines solchen Institutes ins Gespräch zu bringen, waren für den Oberstadtdirektor Anlaß, an den Minister zu appellieren und auf die günstigen Standortbedingungen hinzuweisen, die Osnabrück zu bieten hat. " Dafür", so heißt es, " sprechen nicht nur die naturwissenschaftlichen Schwerpunkte an der Universität und der Fachhochschule, sondern auch der vorzügliche Standard dieser speziellen Fachbereiche, die zum Teil in den letzten Jahren durch erhebliche Investitionen des Landes ausgebaut worden sind. Auch die Verbindung zu fachlich angrenzenden öffentlichen Einrichtungen ist gewährleistet."

Als weiteren wichtigen Gesichtspunkt führt Meyer-Pries regional- und wirtschaftspolitische Aspekte an. Durch die Institutansiedlung könnten neue Arbeitsplätze im Bereich der öffentlichen Hand geschaffen werden. Der Verwaltungschef: " Bei der Entscheidung für den Standort sollte die Tatsache nicht außer acht gelassen werden, daß sich in den letzten Jahren die Neugründungen von Instituten fast ausschließlich auf den südöstlichen Teil Niedersachsens konzentriert haben. Der nordwestliche Teil Niedersachsens mit seiner bekannten wirtschaftlichen Strukturschwäche gerät damit weiter in eine regionalpolitische Defizitsituation." Einem in diesen Tagen erstellten Gutachten über die wirtschaftliche Situation der Stadt Osnabrück sei zu entnehmen, daß besonders im öffentlichen Sektor von Bundes- und Landeseinrichtungen Arbeitsplatzdefizite bestehen.


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