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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Gretescher Bürger aufgebracht
Zwischenüberschrift:
Ortsrat befaßte sich mit neuem Bebauungsplan
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Das Vorentwurfskonzept zur Aufstellung des Bebauungsplanes 414 Glatzer Straße In der Bornheide erhitzt die Gemüter in Gretesch weiterhin. Dies wurde in der Ortsratssitzung deutlich. Die Anlieger der Glatzer Straße haben sich zu einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen und fordern von der Stadt, daß das derzeitige Ende ihrer Straße bestehen bleibt. Außerdem könnten sie keine Straße an der Rückseite ihrer Grundstücke akzeptieren, da die Größe der Grundstücke keine zusätzliche Bebauung zulasse.

Falls das geplante Baugebiet westlich der Glatzer Straße doch erschlossen werden sollte, verlangen die Anlieger, die Zufahrt zu diesem Baugebiet vom Strothmannsweg her zu erstellen. Sie sehen einerseits Gefahren für ihre Kinder, die die ruhige Sackgasse als Spielstraße nutzen, und fürchten außerdem den neuen Anliegerverkehr, da durch die geplanten Fußwege ein größeres Verkehrsaufkommen durch Wanderer zu erwarten ist, die die Glatzer Straße wegen ihrer Breite als " Parkplatz" benutzen könnten.

Kernpunkt der Befürchtungen ist zudem die finanzielle Seite. Da die Anlieger ihre Erschließungskosten bereits gezahlt haben, wollen sie durch den neuen Plan nicht noch einmal dazu herangezogen werden. Der Ortsrat nahm den Antrag an, die kostenmäßigen Konsequenzen gründlich zu überprüfen, um eine Diskussionsbasis zu erreichen.

Wenn die Sandforter Straße ihren endgültigen Ausbau erfahren hat dazu gehört die geplante Über- oder Unterführung will der Gretescher Ortsrat alle Möglichkeiten für überbaubare Möglichkeiten prüfen. Im Augenblick sieht die Verwaltung durch Schall und Beschattung zu große Schwierigkeiten. Sie sieht zwar Grundstückserschließungen von der Poststraße über zusätzliche Erschließungswege oder Stichstraßen vor, meint aber, daß die Flächen zu klein sind und eine Erschließung zu Lasten der Grundstückseigentümer gehen. Der Ortsrat plädierte für die Gleichbehandlung aller Anlieger (bei Nr. 17 und 19 liegen keine Schwierigkeiten vor) und möchte nach dem Ausbau der Straße alle Möglichkeiten neu diskutieren.

Der Schulelternlotsendienst wird in Gretesch nach den Ferien fortgesetzt. Empört war ein Mitglied des Elternrates über die Kündigung der bisherigen Schulbusverbindung. Das neu beauftragte Unternehmen will nur einmal um 8 Uhr morgens und zweimal mittags die Schüler der Waldschule befördern. Die Eltern fürchten um ihre Entscheidungsfreiheit, wenn ihre Kinder aus fahrtechnischen Gründen besser zur Gesamtschule Schinkel gebracht werden können.

Ortsbürgermeister Heinz-Manfred Lammers will sich auf jeden Fall bei der Polizei für die Anwohner des Weges ,. Am Zitter" verwenden, die stetig über Mofa- und Motorradlärm klagen. Vielleicht helfe hier auf jeden Fall rechtlich ein Schild " für Anlieger".
Autor:
-bk-


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