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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Mit geringem Aufwand größtmöglichen Effekt
Zwischenüberschrift:
SPD-Arbeitsgruppe legt Plan zum Radwegausbau vor
Artikel:
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Originaltext:
Eine Arbeitsgruppe der SPD-Ratsfraktion unter Leitung des Bauausschussvorsitzenden Gerd Wiesehahn hat in mehreren Sitzungen auf der Grundlage eines Verwaltungsvorschlages eine Konzeption zur Realisierung des von der SPD-Fraktion geforderten Programms der schnellen Schritte im Radwegebau erarbeitet.

Ziel der Arbeitsgruppe war es, im Rahmen der aufgrund eines SPD-Antrages im Haushaltsplan bereitgestellten Mittel in Höhe von 400 000 DM zu versuchen, mit einem möglichst geringen Aufwand einen größtmöglichen Effekt zu erzielen. Die Arbeitsgruppe legt nachdrücklich Wert auf die Feststellung, daß nicht alles sofort perfekt gelöst werden kann. Insbesondere die kostengünstige Möglichkeit der Mitbenutzung von vorhandenen, relativ breiten und von Fußgängern wenig genutzten Bürgersteigen für den Radfahrverkehr wurde geprüft. Hierbei ist lediglich eine Absenkung der Bordsteinanlagen an den Einmündungen sowie die Aufstellung eines entsprechenden Verkehrsschildes (gemeinsamer Rad- und Fußweg) erforderlich.

Weiteres Ziel der Arbeitsgruppe war es, möglichst durchgehende, in sich geschlossene Radwegeverbindungen herzustellen. Kurze Radwege ohne Anbindungen sind wenig sinnvoll und stellen dazu noch eine zusätzliche Verkehrsgefährdung bei der Wiedereinfädelung in den fließenden Verkehr auf der Straße dar. Daneben hat die SPD-Arbeitsgruppe versucht, besonders gefährdete Stellen in Einzugsbereichen von Schulen mit Radwegen zu versorgen.

Neben der relativ problemlosen Möglichkeit der Schaffung von Radwegen durch Mitbenutzung der Bürgersteige oder Abmarkierung der Fahrbahnen hat die SPD-Arbeitsgruppe folgende Schwerpunkte erarbeitet, die möglichst bald realisiert werden sollten. Es handelt sich dabei um den Bereich der Belmer Straße vom Heiligenweg bis zur Schützenstraße, der Buerschen Straße von der Schützenstraße bis zur Rotenburger Straße, den Ickerweg und den Bereich der Rheiner Landstraße von der Rückertstraße bis zum Einmündungsbereich An der Blankenburg und der Iburger Straße. Außerdem sollte nach Meinung der Arbeitsgruppe im Bereich des Schulzentrums Sebastopol ein gemeinsamer Rad- und Fußweg als Zufahrt zu der Kleingärten und zum Sportplatz hergestellt sowie die Radwegeverbindung durch die Gartlage zum Bahndamm in Richtung Schinkel sichergestellt und ausgebaut werden.

Die SPD-Arbeitsgruppe hofft, daß ihre Vorschläge nunmehr kurzfristig im Bauausschuß als dem für diese Fragen zuständigen Fachausschuß behandelt und verabschiedet werden.

Für Frieden und Freiheit

Dr. H.-G. Pöttering vor der CDU

Frieden und Freiheit in Europa zu sichern, ist die wichtigste Aufgabe des von den Bürgern Europas gewählten Europäischen Parlaments, dieses erklärte CDU-Europa-Abgeordneter Dr. Hans-Gert Pöttering in einer gemeinsamen Veranstaltung der CDU-Ortsverbände Lüstringen-Gretesch-Darum, Widukindland und Schinkel/ Schinkel-Ost unter Leitung von Ratsherrn Gerhard Scheklinski.

Seit seinem ersten Zusammentritt im Juli 1979 habe das direkt gewählte Europäische Parlament zu allen bedeutsamen weltpolitischen Fragen seine Stellungnahme abgegeben. So habe das EP als erstes Parlament der Welt den Grundsatz vertreten, daß es undenkbar sei, an Olympischen Spielen in Moskau teilzunehmen, wenn gleichzeitig die Sowjetunion Krieg gegen das Volk in Afghanistan führt und Zehntausende seiner Bürger ermordet.

Nur bei größerer Geschlossenheit der Länder der Europäischen Gemeinschaft werde es in Zukunft möglich sein, daß Europa seinen Einfluß zur Wahrung von Frieden und Freiheit in der Welt geltend machen könne. Eine enge Partnerschaft und Freundschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika sei auch in der Zukunft notwendig. Gegenüber den Staaten Osteuropas vertrete das Europaiscne Parlament den Standpunkt, daß eine Politik des Ausgleichs und der Verständigung notwendig sei. Dieses ist jedoch nur möglich, wenn Europa und die Vereinigten Staaten militärisch stark sind und nicht durch die Sowjetunion erpreßt werden können, erklärte MdEP Dr. Pöttering.

Zur Bundestagswahl 1980 vertrat der CDU-Europa-Abgeordnete die Ansicht, CDU und CSU müßten noch stärker das Gespräch mit den Bürgern suchen, um ein gutes Ergebnis zu erreichen.

Lieber die Bäume schützen

Fahrradinitiative nimmt Stellung

Kein Verständnis bringt die Osnabrücker Fahrradinitiative (Ofi) für das geplante Baumfällen an der Natruper Straße auf. In einer Presseerklärung der Initiative wird der Planungsausschuß kritisiert. Es heißt, der Ausschuß versuche, die Radlerinteressen gegen den Baumbestand auszuspielen. Der Bau eines Radweges besitze lediglich Alibifunktion im Vordergrund stehe die Verbreiterung der Fahrbahn.

Betont wird von der Ofi, daß die Forderung nicht Radweg um jeden Preis laute. Es komme darauf an, Einzelmaßnahmen nicht isoliert, sondern als Bestandteil einer lebensfreundliche Stadt zu sehen. Der Schutz des vorhandenen Grüns habe Vorrang vor einem Fahrradweg.

In diesem Zusammenhah erinnert die Ofi an das Problem Ameldungsstraße: Gegen den Willen der Initiative hatte sich die Verwaltung für einen Radweg entschieden - auf Kosten der Straßenbäume. Jetzt fürchten die organisierten Radler, daß sich solche Beispiele umweltzerstörender Planung zur gängigen Praxis entwickeln.


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