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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
In Schinkel ist es dunkel
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Weitkampweg: Anwohner vermissen Heckenweg-Beleuchtung
Artikel:
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Originaltext:
Nur mit Taschenlampe auf den Heckenweg: Anwohner des Weitkampweges vermissen die alten Leuchten. Foto: Michael Hehmann

bba OSNABRÜCK.

Wer sich auf den Heckengang zwischen Weitkampweg und Belmer Straße wagt, sollte sich in der dunklen Jahreszeit mit einer Taschenlampe wappnen. Die Stadt hat die Leuchten vor einigen Monaten entfernt, neue sind nicht geplant. Ein Unding, sagen Anwohner des Weitkampweges.

" Dieser Weg ist kein Anlieger-, sondern ein reiner Spazierweg. Er hat somit keine Erschließungsfunktion", erläutert Jürgen Schmidt, der Leiter des Fachdieustgs Straßenbau. Und deshalb müsse er auch nicht beleuchtet werden. Spaziergänger könnten schließlich die Helligkeit nutzen.

Die 40 Jahre alten Straßenleuchten mit elektrischen Freileitungen wurden von der Stadt für marode befunden und nach einem Beschluss des Stadtentwicklungsausschusses entfernt. Eine Erneuerung der Beleuchtung ist nicht geplant. Mit einer Erdverkabelung kämen ansonsten Kosten von 30 000 bis 40 000 Kuro auf die Stadt zu, sagt Fachdienstleiter Schmidt, Diese Ausgabe sei nur bei einer Straße mit Erschließungsfunktion zu verantworten.

Das sehen die Anwohner des Weitkampweges und der angrenzenden Siedlung um den Röthebach ganz anders. Mitglieder des Bürgervereins Schinkel starten jetzt mit Beginn der dunklen Jahreszeit eine Unterschriftensammlung, die sie beim nächsten Bürgerforum der Stadt überreichen wollen.

Schriftführerin Jutta Kranz hat beobachtet, dass dieser Weg von vielen Fußgängern und Radlern genutzt werde, die nicht nur aus der Siedlung kommen. Das seien insbesondere Schulkindern, die die Heiligenwegschule besuchen, oder allere Mitbürger, dieüber diesen Weg zur Bushaltestelle am Schinkeler Friedhof gelangten. Auch Schüler der Gesamtschule und Studenten der Fachhochschule nutzten den Heckenweg, der parallel zur Schinkelkurve verläuft, als Abkürzung.

Anwohner sprechen von einem " Schildbürgerstreich". Reinhold Becker, Vorstandsmitglied des Bürgervereins Schinkel, empört sich, dass die Leuchten entfernt wurden. Seit 1956 sei der Weg durchgehend beleuchtet worden.

Zudem wundern sich die Anwohner, dass der Weg vor kurzem ausgebessert und dass die Bushaltestelle verlegt wurde. Das passe einfach nicht zusammen.
Autor:
bba


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