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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Ab 17. November brennt wieder Licht im Tunnel
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Ein Blick in die Baustelle unter dem Neumarkt - Werbetickets für die Eröffnung sind schon gedruckt
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Ab 17. November brennt wieder Licht im Tunnel

Ein Blick in die Baustelle unter dem Neumarkt - Werbetickets für die Eröffnung sind schon gedruckt

Osnabrück Der Tag der Wiedereröffnung steht schon fest: Am Donnerstag, 17. November, um 11 Uhr wird der neue Neumarkttunnel freigegeben. Zurzeit bietet die Passage einen ungewöhnlichen Einblick: Ohne Zwischenwände wird die ganze Dimension des Tunnels sichtbar.

2, 9 Millionen Euro investiert die Stadt in die Renovierung auf Minimalniveau. Doch auch zur Minimallösung gehört das Entkernen der Passage. Die Trennwände, Deckenverkleidung und Bodenfliesen sind weg. Geblieben sind die mächtigen Säulen, zum Teil schon mit Granit verkleidet. So ist der Tunnel kein Tunnel, sondern eine etwas zu niedrig geratene, große Halle.

Dieser Eindruck solle erhalten bleiben, sagt der Prokurist der Osnabrücker Parkstätten-Betriebsgesellschaft (OPG), Karl-Heinz Ellinghaus. Die OPG verwaltet den Tunnel im Auftrag der Stadt. Die Glasfronten der künftig acht Ladenlokale werden aus Faltelementen bestehen, die die Pächter am Tage einklappen müssen. Die Enge, die den Tunnel früher kennzeichnete, soll vorbei sein.

Dazu werde auch eine " Effektbeleuchtung" beitragen, sagt Ellinghaus. Das Zusammenspiel aus Lampen und Deckenverkleidung würde den Besuchern eine höhere Decke vorgaukeln. Licht soll die Fußgänger in den Tunnel locken und ihnen die Sorge nehmen, in einem dunklen Schlund zu verschwinden. Die Eingänge werden gläsern verkleidet, die Treppen bunt bestrahlt.

Acht Läden, zwischen 40 und 90 Quadratmeter groß, wird die verkleinerte Passage beherbergen. Einziehen werden ein Bäcker, ein Blumenhändler, ein Obst- und Früchtegeschäft, ein Laden für Modeschmuck und ein Verkäufer von Geschenkartikeln. Auf der Wunschliste stehen noch ein Fleischerfachgeschäft, ein Fischhandel und ein Zeitschriftenladen.

Die Passage wird nach Geschäftsschluss geschlossen sein. Offen bleibt der Durchgang Kollegienwall / Sportarena. Der Mittelabschnitt des Tunnels wird stillgelegt.

Die Vorgeschichte: Naschmarkt und Fahrradgarage

Das Elend im Tunnel begann mit dem Bau des Fußgängerüberweges Mitte 2001. Weniger Laufkundschaft, weniger Umsätze, die OPG musste die Mieten senken und große sechsstellige Verluste schlucken. Die Gesellschafterversammlung, die aus Vertretern des Rates besteht, beauftragte die OPG, ein Konzept zu entwickeln. Heraus kam Ende 2003 die Naschmarkt-Idee mit gutklassiger Gastronomie. Der Rat stoppte den sechs Millionen Euro teuren Naschmarkt Anfang 2004 nach heftigen Diskussionen. Es begann eine monatelange Hängepartie. Die Mietverträge mit den Ladeninhabern wurden gekündigt und von Monat zu Monat verlängert. Die neue Marschrichtung hieß: Renovierung mit Minimalaufwand. Auch die Idee von der Fahrradgarage lebte kurz wieder auf. Die Ratsmehrheit entschied sich schließlich für eine Renovierung auf niedrigem Niveau. Die Kosten: 2, 9 Millionen Euro. Im April dieses Jahres rückten die Bauarbeiter an.

EINGÄNGE: Beton und Stahl werden bald hinter Glas verschwunden sein.

SO SIEHT DER NEUMARKTTUNNEL ZURZEIT AUS. Bauarbeiter verlegen Granitplatten und bauen gläserne Trennwände ein. Mitte Oktober soll die Passage fertig sein, am 1 7. November wird sie wieder eröffnet. Fotos: Michael Hehmann
Autor:
hin


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