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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Die Außenfarbe ist ein Unikat
Zwischenüberschrift:
Neubau an der Schloßstraße/Ritterstraße fällt auf und fügt sich dennoch ein
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Außenfarbe ist ein Unikat

Neubau an der Schloßstraße/ Ritterstraße fällt auf und fügt sich dennoch ein

Mediterranes Flair mitten im winterlichen Osnabrück. Dem Rot des Hauses Schloßstraße 20 A kann selbst der größte Frost nicht die Wärme nehmen. Bis Bauherrin und Investorin Elke Roling diesen besonderen Ton fand, hat es auch etwas länger gedauert. Sehr kurz dagegen die Bauzeit: Nur acht Monate brauchten die beteiligten Firmen.

" Die Leute, die hier gearbeitet haben, waren wirklich gut", lobt Elke Roling. Und fleißig dazu. Im Rekordtempo hatten die Handwerker seit April ihr Pensum abgespult, um den von Architekt Helmut von der Heyde und Diplom-Designer Heiner Leifert geplanten Neubau noch in diesem Jahr bezugsfertig zu machen.

Das Vorhaben gelang. Die Rechtsanwaltskanzlei Roling & Partner zog bereits vom Nebenhaus in die unteren beiden Stockwerke um. Und drei der vier Wohnungen im dritten und vierten Geschoss, die wegen des vor der Kanzlei getrennten Zugangs die Adresse Ritter Straße 2 haben, sind auch schon vergeben. " Die ersten Interessenten kamen sogar noch, bevor alles fertig war. Da hatten wir noch gar nicht inseriert", berichtet Elke Roling erfreut.

Die ruhige und doch so zentrale Wohnlage in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schloss wird dabei eine Rolle gespielt haben. Nicht zuletzt aber auch dank der Farbwahl für die Außenfassade kam das Haus ins Gespräch. " Schon mehrfach haben Nachbarn und Mandanten uns angesprochen, wie schön das Haus sei", verrät der Mieter Rechtsanwalt Hermann Roling.

" Mittlerweile wollen auch andere Leute diese Farbe", weiß die Bauherrin von ihrem Architekten. Und das war gar nicht so einfach, wie sie aus eigener Erfahrung weiß. Denn der Ton ist ein auf ihre Anweisung zusammen gemischtes Unikat, das erst nach einigen Anläufen den Wünschen entsprach. " Bei ersten Streichversuchen war es mir zu pink."

Man wollte zwar schon etwas Besonderes, aber dann doch nicht zu sehr auffallen. Schließlich sollte sich der vierstöckige Neubau - trotz allen zeitgemäßen Komforts wie Fahrstuhl und behindertengerechter Räume - in die Symmetrie des alten Villenviertels einfügen. Dazu war eine intensive Zusammenarbeit mit der Stadtplanung notwendig. Die gab unter anderem die genauen Traufund Firsthöhen vor.

Von Rat und Verwaltung habe sie in allen Planungsphasen große Unterstützung erfahren, sagte die Bauherrin. Aus gutem Grund, wie Elke Roling bemerkt: " Wir sind der Aufforderung des Oberbürgermeisters gerne gefolgt und haben in unsere Stadt investiert."

STADTBILDPRÄGEND - so präsentiert sich der Neubau Schloßstraße 20 A/ Ritterstraße 2 in Osnabrück Foto: Hauke Petersen


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