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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
FDP: Verkehrskonzept für die Hasestraße
Zwischenüberschrift:
Vorschlag: Domhof für Durchfahrten sperren
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Einen eigenen Vorschlag für eine Verkehrsregelung in der Hasestraße hat jetzt die FDP vorgelegt. Diese Vorstellungen sollen nach Ansicht der Liberalen in die Reihe der Verwaltungsvorschläge eingehen, die aber diesem Frühjahr getestet werden sollen. Wie FDP-Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele erläuterte, soll die eigentliche Urzelle der Stadt, der Bereich vor dem Dom, vom Verkehr freigehalten werden. Dazu sei eine Sperrung für den Individualverkehr im Abschnitt zwischen Alfahaus und Bischöflicher Kanzlei notwendig. Das Konzept der FDP sieht eine Einfahrtmöglichkeit in die Hasestraße vom Remarquering (Hasetor) vor. Die Autofahrer können danach bis um großen Parkplatz zwischen Dom und Bischöflichem Palais gelangen, sollen allerdings auf gleichem Wege diesen alten Stadtbereich wieder verlassen. Auch für die Ein- und Ausfahrt zum Parkplatz (samstags Wochenmarktplatz) liegen konkrete Vorstellungen vor.

Eingangs der Hasestraße könne ein Hinweis des Park-Leit-Systems bereits signalisieren, ob noch Parkplätze frei sind. In diesem Zusammenhang machte Thiele sich die Forderung der Kaufmannschaft in der Hasestraße zu eigen, die für diesen ebenerdigen OPG-Parkplatz die gleiche Gebührenpolitik, wie sie für die Tiefgarage Nikolaizentrum besteht, fordern (erste Stunde 1 DM statt 2 DM).

Da der in die Hasestraße einfließende Verkehr sich lediglich in diesem Stadtteil bewegen könne (auch eine Ausfahrt über Lohstraße ist möglich), verringere sich automatisch die Verkehrsbelastung; der Verkehr von und zur Kleiner Domsfreiheit und Lortzingstraße/ Dielingerstraße liefe danach nicht mehr durch die Hasestraße.

Thiele glaubt auch, daß mit dieser Verkehrslenkung die Bierstraße entlastet wird. Da langfristig auch der Platz vor dem Rathaus (Markt) vom Autoverkehr befreit werden soll, sei dort auch keine Zufahrt zur Hasestraße mehr möglich. Wer dann in die Hasestraße wolle, würde den direkten Weg wählen, meint der FDP-Mann.

Von der Sperrung des Straßenstücks Domhof müsse natürlich der öffentliche Linienverkehr ausgenommen werden.

VERKEHRSPROBLEME sind nichts Neues für die Hasestraße, wie dieses Nachkriegsfoto eindrucksvoll beweist. Nach wie vor bemühen sich die Verkehrsplaner der Stadtverwaltung um eine Lösung. Um das Feld nicht allein den Beamten zu überlassen, hat nun auch die Osnabrücker FDP einen Lösungsvorschlag erarbeitet.

Aufnahme:
Archiv
Autor:
pr-


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