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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Schon 71 Häuser "Am Hof Hanesch"
Zwischenüberschrift:
Erschließung beendet — Übergabe mit Freibier gefeiert
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Osnabrücks größtes zusammenhangendes Baugebiet, " Am Hof Hanesch", darf getrost als außergewöhnlich bezeichnet werden. Hier konnten Architekten Ideen verwirklichen, wie man sie sonst selten so massiert gemauert sieht. Kanal- und Straßenbau in dem 30, 5-Hektar-Gelände sind abgeschlossen. Ein Grund für die Erschließungsgesellschaft NILEG, nach den termingerecht erledigten Auftragsarbeiten die Übergabe zu dokumentieren. Eingeladen waren alle Bauherren und Bewohner des Viertels.

Zwischen üppigem Blumenschmuck vollzogen Vertreter der Stadt (Stadtkämmerer Dr. Schubert und Stadtbaurat Klöcker) und der Nds. Landesentwicklungsgesellschaft (Geschäftsführer Wilhelm Karmann, Hannover) deutlich sichtbar die Unterschriften auf dem schmückenden Dokument.

Der Stadtkämmerer ließ die Entwicklung des Baugebiets noch einmal Revue passieren: Herbst 1980 war mit den Arbeiten begonnen worden, im Juli ' 81 fanden die Kanalbauarbeiten ein Ende. Bereits im September des Jahres feierte der erste " Hof Hanesch"- Bauherr das Richtfest.

Inzwischen sind 71 Häuser bewohnt bzw. werden in nächster Zukunft bezogen. Schubert wußte, daß bei der städtischen Genehmigungsbehörde 50 Bauanträge vorliegen.

Der Ressortchef für Liegenschaften bei der Stadtverwaltung dankte der NILEG die wegen der Haushaltsenge mit der Generalerschließung beauftragt worden war, für die faire Zusammenarbeit. Die Stadt sei vom Vertragspartner " in keiner Weise enttäuscht" worden.

Zwei Ziele habe die Stadt mit der raschen Erschließung verfolgt: 1. den Fortzug der Osnabrücker in Nachbargemeinden zu stoppen und 2. der Bauwirtschaft Aufträge zu vermitteln. Nach Schuberts Schätzung bewegt sich das Auftragsvolumen in diesem Gebiet um die 65 Mio. DM. Sein Dank galt deshalb auch allen Bauherren, die in diesen Zeiten mit dem Neubau nicht gezögert haben.

NILEG-Geschäftsführer Karmann zählte die Vorteile des Wohnens ,, Am Hof Hanesch" auf: nachhaltige Verkehrsberuhigung, Kinderspielplätze wie " freigestaltete Plastiken", das " recht bunte Bild" der Architektur und die zufriedenstellenden Grundstückszuschnitte. Karmann: " Wir hoffen, daß Sie sich hier wohl fühlen."

Er kündigte an, daß die noch nicht ausgebauten Kreuzungen (Frosteinbruch behinderte die Weiterarbeit) im Frühjahr ' 84 nachgezogen würden. Ebenso soll die Begrünung nach dem Winter angelegt werden.

Die neuen Bewohner hatten ihre Freude an dieser Übergabe. In einem geheizten Zelt gab' s Freibier, bei dem man sich gut kennenlernen konnte. Daß die üppigen Blumengebinde aus Plastik waren, die Buchsbaumkugeln auf Birkenstämmchen saßen und schließlich die stilvoll gestalteten Urkunden keinen juristischen Wert haben (die Übergabeprotokolle sind im Rathaus unterzeichnet worden), tat der Stimmung keinen Abbruch.
Autor:
pr-


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