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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Zentrum für Umweltkommunikation sorgt für die Präsentation innovativer Ergebnisse
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Neues ZUK-Gebäude steht Experten und Laien offen - Ende November Biotechnologie-Ausstellung
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FACHLEUTE UND LAIEN werden vom ZUK gleichermaßen über die Arbeit der DBU informiert. Neben Fachpublikationen veröffentlicht die Stiftungstocher auch Faltblätter und Broschüren und koordiniert die Auftritte bei Messen. Fotos: Arne Köhler

Sehr zufrieden über den Neubau

( ...) Temperaturen in den Räumlichkeiten sorgt. Ebenfalls mit Hilfe von Grundwasser wird bei Bedarf die Außenluft für eine mechanische Lüftung abgekühlt. Auch für diese Funktion muss kein einziger Liter des kostbaren Nasses entnommen werden.

Insgesamt herrscht bei der DBU große Zufriedenheit über den umweltschonenden und folgekostenarmen Neubau. Wie die Technik im Bereich

des energiesparenden Bauens voranschreite, zeige die Tatsache, dass bei dem neuen Konferenz- und Ausstellungsgebäude ein Heizenergiebedarf von nur noch 28 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr errechnet worden sei, betont Fritz Brickwedde. " Bei der Planung der Geschäftsstelle vor zehn Jahren galten dagegen die seinerzeit berechneten 48 Kilowattstunden noch als vorbildlich für ein Niedrig-energie-Bürogebäude."

Vermittlung von Umweltthemen durch professionelle Öffentlichkeitsarbeit

Zentrum für Umweltkommunikation sorgt für die Präsentation innovativer Ergebnisse

Neues ZUK-Gebäude steht Experten und Laien offen - Ende November Biotechnologie-Ausstellung

Osnabrück (ack) Die innovativen Ergebnisse der geförderten Projekte über die Pressearbeit hinaus durch Publikationen, Ausstellungen und Kongresse der Fachwelt und interessierten Laien zur Kenntnis zu bringen und Diskussionen anzustoßen - diese Aufgaben erfüllt das Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt jetzt in seinem Neubau An der Bornau.

Seit Gründung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) vor mehr als zwölf Jahren sind bundesweit fast 5000 Projekte mit einer Fördersumme von insgesamt 954 Millionen Euro bewilligt worden. Förderungs Voraussetzung sind Innovation, Umweltentlastung sowie der Modellcharakter eines Vorhabens, etwa für eine ganze Branche.

Rund 300 Publikationen bereits veröffentlicht

Doch was nützen neue, modellhafte Lösungen, wenn niemand davon erfährt? An dieser Stelle setzt das von der DBU gegründete Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) an. Die einhundertprozentige Stiftungstochter hat in den vergangenen dreieinhalb Jahren bereits rund 300 Publikationen veröffentlicht, zahlreiche Faltblätter und Broschüren produziert, das Internet-Angebot der DBU gepflegt und Präsentationen der Stiftung bei Messen und Tagungen koordiniert.

Diese Aufgaben werden von einem breiten Spektrum an Fachleuten geleistet. Das ZUK beschäftigt neben Biologen, Biotechnikern, Chemikern und Landwirtschaftsspezialisten auch Fachjoumalisten und Kommunikationsexperten. " Wir arbeiten hier fächerübergreifend, da auch der Umweltschutz eine interdisziplinäre Aufgabe ist", unterstreicht der fachliche Leiter des ZUK Diplom-Chemiker Dr. Ophoff.

Schwerpunkt des als gemeinnützige GmbH agierenden ZUK liegt bei der Planung und Durchführung von eigenen Fachkongressen. Während die Räumlichkeiten in der DBU-Geschäftsstelle bislang schon bei Tagungen mit lediglich 40 Teilnehmern fast aus allen Nähten platzen, steht im neu erbauten ZUK-Gebäude genug Platz zur Verfügung, um bis zu 200 Fachleuten in angenehmer Atmosphäre die Ergebnisse der Bundesstiftung zu präsentieren und mit Multiplikatoren über Innovationen im Bereich Umweltschutz zu diskutieren.

Das Terminbuch des ZUK füllt sich schon jetzt zusehends. Bereits Ende Oktober werden beispielsweise 180 nationale und internationale Experten erwartet, die das hochaktuelle Thema " Vorbeugender Hochwasserschutz" bearbeiten werden.

Das Zentrum unterstützt außerdem Fremdveranstalter bei der Organisation und Durchführung von Umwelt-Kongressen im ZUK-Gebäude oder auch an anderen Orten. Über die Vermietung der Räume und Catering-Dienstleistungen hinaus bietet das Team weitere Handreichungen an. Dies reicht von der Programmkonzeption über das Einladungsmanagement, die Organisation der Unterkünfte und die Moderation bis hin zu Gestaltung und Druck aller gewünschten Tagungsunterlagen.

Die Türen des ZUK sollen allerdings nicht nur Expertenrunden offen stehen. An der Bornau ist eine großzügige Ausstellungsfläche entstanden, auf der die Ergebnisse der DBU auch einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert werden können.

Erste Ausstellung zeigt zehn innovative Projekte

Ab Freitag, dem 29. November, ist hier beispielsweise eine Ausstellung mit dem vielversprechenden Titel " Faszination Biotechnologie" zu sehen, die jedermann offen steht und sich unter anderem an SchulkJassen und Hochschul-Lerngruppen richtet. Zehn innovative Projekte, beispielsweise aus dem Förderschwerpunkt Integrierte Biotechnologie, werden dann leicht verständlich präsentiert. Die Projekte entstammen den Bereichen Tex-til, Medizin, Lebensmittel, Kulturgüter und Boden. Zahlreiche Exponate, Computeranimationen, Experimente und Originalprodukte zum Anfassen, Ausprobieren und Verstehen sollen die Leistungsfähigkeit biotechnischer Verfahren im produkt- und produktionsintegrierten Umweltschutz demonstrieren.

DER FACHLICHE LEITER des ZUK, Diplomchemiker Dr. Markus Große Ophoff (links), kann auf ein Team von Experten aus verschiedenen Fachbereichen zurückgreifen.

Autor:
ack


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