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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Dauerschwimmer: Das ist unflexibe
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Stadtwerke bleiben bei ihrer Entscheidung: Saison im Moskau ist beendet
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Dauerschwimmer: Das ist unflexibel

Stadtwerke bleiben bei ihrer Entscheidung: Saison im Moskau ist beendet

Osnabrück Die Sonne lacht, und das Thermometer zeigt 28 Grad im Schatten - ideales Badewetter also. Doch während im Umland Wasserratten nach wie vor unter blauem Himmel ins kühle Nass springen können, bleibt das Moskau-Freibad seit gestern wie geplant geschlossen.

Die strikte Linie der Stadtwerke, unter deren Regie die Osnabrücker Bäder betrieben werden, hat vor allem bei den Dauergästen des Traditionsbades an der Limberger Straße für Unverständnis gesorgt. Die Entscheidung, das Moskau zu schließen und nicht angesichts des schönen Spätsommers ein paar Tage länger geöffnet zu lassen, habe am Wochenende zu aufgeregten Diskussionen auf den Liegewiesen geführt, berichtete gestern Ulrich Baumann. Der Osnabrücker, der regelmäßig im Moskau seine Bahnen zieht, kritisierte die Stadtwerke als unflexibel. Früher sei das Bad teilweise bis Ende September geöffnet gewesen.

Am Wochenende hatten es sich zum Abschluss der Freibadsaison noch einmal mehr als 3000 Besucher im Moskau gut gehen lassen. Am Montag standen etliche Familien vor verschlossenen Pforten und zogen verärgert wieder von dannen.

Bäder-Chef Roland Kettler bat gestern um Verständnis für die Schließung. Aus organisatorischen Gründen sei es nicht möglich gewesen, das Moskau-Freibad kurzfristig länger zu öffnen. Ein Teil des Personals sei in Urlaub gegangen oder baue Überstunden ab, sagte Kettler. Außerdem sei es auf Grund der niedrigen Nachttemperaturen zu kostspielig, die großen Außenbecken mit Gas auf eine gleichmäßig hohe Temperatur zu beheizen.

Die Heizkosten wären zu hoch

Vor dem Wochenende sei intern eine längere Öffnung diskutiert, dann aber wieder verworfen worden, weil die Meteorologen nur bis einschließlich Dienstag gutes Wetter vorhergesagt hätten berichtete der Bäder-Chef. Er wies darauf hin, dass das kleine Außenbecken der Schwimmhalle das ganze Jahr über zugänglich sei. Gestern Morgen begannen im Moskau bereits die Arbeiten, um das Freibad winterfest zu machen. Schwimmbadtechniker Peter Henke stellte die Hauptumwälzpumpe ab und baute den Filter aus, um ihn zu reinigen.

Andere Städte und Gemeinden reagierten auf den schönen Spätsommer und verlängerten die Öffnungszeiten ihrer Bäder. Im Bad Rothenfelder Sole-Freibad ist nach dem derzeitigen Planungsstand erst am kommenden Wochenende Schluss. Und auch das Panorama-Freibad in Georgsmarienhütte hat bis auf Weiteres geöffnet.

NULL BAR, DIE HAUPTUMWÄLZPUMPE IST ABGESTELLT: Schwimmbadtechniker Peter Henke baute gestern den Filter aus, um ihn zu reinigen. Angenehm warm war am Nachmittag im Moskau-Freibad die Wassertemperatur, wie Schwimmmeister Volker Heemann feststellte (Bild rechts).
Fotos: Gert Westdörp
Autor:
jan


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