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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Grüne Welle: Schneller geht es rechts herum
Zwischenüberschrift:
Jetzt werden die Ampeln umgestellt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Grüne Welle: Schneller geht es rechts herum

Jetzt werden die Ampeln umgestellt

Osnabrück Grün ist die Hoffnung, und sie ruht in diesem Fall auf 75 Sekunden. So lange dauerte bis jetzt eine Ampelschaltung. Die Grüne Welle - der Traum wohl jedes Verkehrsteilnehmers. Ein Stück von diesem Traum, der nie ganz Realität werden wird, versucht die Stadt seit gestern zu erfüllen. Das Motto: freie Fahrt auf dem Wall. Die Zeitersparnis: 75 Sekunden.

Wer sieht schon gerne Rot? Ganz ohne Halt an der Ampel lässt sich das Verkehrsaufkommen jedoch nicht regeln. Das weiß auch die Stadt Osnabrück. Sie will für den Reisenden das Beste herausholen und versucht deshalb seit gestern, die Umlaufzeiten zu optimieren. Staus sollen dadurch vermieden und ein reibungsloser Ablauf des Verkehrs gesichert werden. Mitarbeiter des Fachbereichs Städtebau sind im Einsatz, um die Ampelschaltung in dieser Woche umzustellen.

Die Umlaufzeiten werden zu den Spitzenzeiten zwischen 6.30 bis 8.15 Uhr und 14.15 bis 19 Uhr von 75 Sekunden auf 84 Sekunden verlängert, sagte Arnold Nobbe gestern auf Anfrage der Neuen OZ. Der Fachmann ist für die Straßenverkehrstechnik für Lichtsignalanlagen in der Stadt zuständig. Zu den übrigen Zeiten werde das " Normalprogramm" (75 Sekunden) geschaltet.

Insgesamt werden rund um den Wall, am Neuen Graben, an Teilen des Rosenplatzes und des August-Bebel-Platzes etwa 30 Lichtanlagen neu geschaltet. Zunächst werden die fest eingestellten Ampeln umgestellt, dann sind voraussichtlich ab Donnerstag die verkehrsabhängigen Lichtsignalanlagen dran. Bei der Umstellung kann es vereinzelt zu Verkehrsbehinderungen kommen, weil die Ameln kurzzeitig abgeschaltet weiden müssen. An der Kreuzung Martinistraße/ Schlosswall regelten deshalb gestern Morgen Polizeibeamte den Verkehr.

Für die Umstellung müssen Computer-Chips in den Ampelanlagen ausgetauscht und die neuen Programme eingelesen werden. Dabei soll es im Uhrzeigersinn rechts herum auf dem Wall künftig zügiger vorangehen.

Auf der Gegenfahrbahn sei keine störungsfreie Lösung möglich gewesen, sagte Nobbe. Das haben Tests der Planer ergeben. Den Wall rechts herum einmal entlangzufahren wird beispielsweise künftig etwa 550 Sekunden dauern. Das sei etwa 75 Sekunden schneller als früher, schätzt Nobbe. Am Ende der Woche laufe hoffentlich alles reibungslos, ist er zuversichtlich. Seine Traumvorstellung: " Alle sind zufrieden und keiner weiß, warum."
Autor:
mho


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