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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Baubeginn am Tulpenpfad - und immer noch Groll
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Erschließungsarbeiten für die neue Wohnsiedlung mit 52 Grundstücken stehen kurz vor dem Abschluss
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Baubeginn am Tulpenpfad - und immer noch Groll

Erschließungsarbeiten für die neue Wohnsiedlung mit 52 Grundstücken stehen kurz vor dem Abschluss

Von Birte Tost

Hellern
Am Tulpenpfad im Stadtteil Hellern hat sich in letzter Zeit viel getan: Die Erschließungsarbeiten für das Neubaugebiet werden in diesen Tagen abgeschlossen. " Wenn das Wetter mitspielt, können die ersten Familien in den nächsten Wochen mit dem Bau Ihres Eigenheims beginnen", sagt Hans-Joachim Hanisch, Leiter des Immobilien-Centers der Sparkasse Osnabrück.

Nach jahrelangen Planungen entsteht im Süden Hellerns, auf dem Areal zwischen der Straße Im Steerte, dem Tulpenpfad und der Heidkampsiedlung, eine neue Wonnsiedlung mit 52 Baugrundstücken für frei stehende, eingeschossige Einfamilienhäuser. Die frisch asphaltierten Wege haben schon Straßennamen bekommen: Im Erlengrund und Lobelienweg. Zwei Inseln schließen sich hufeisenförmig der Muskamp-Siedlung an.

20 der neuen Eigentumsgrundstücke wurden nach Angaben von Hans-Joachim Hanisch, der die Grundstücke für die Sparkasse vermarktet, bereits verkauft. Überwiegend junge Familien wollen hier ihren Traum von den eigenen vier Wänden verwirklichen.

" Die Grundstücke sind nicht ganz billig, aber in exzellenter Lage. Es ist eines der schönsten Baugebiete Osnabrücks", schwärmt Hanisch. Er spricht vom " Natur-Wohnpark Hellern". Aufwändige Grünanlagen, ein Regenrückhaltebecken und ein Kinderspielplatz seien in Planung. Des einen Freud ist des anderen Leid: Vergeblich haben direkte Anwohner, aber auch andere Helleraner und der rot-grün dominierte Ortsrat versucht, gegen die Neubausiedlung vorzugehen und das ehemals von Spaziergängern und Joggern genutzte Naherholungsgebiet zu erhalten. " Früher konnten wir abends auf unserer Terrasse sitzen und Nachtvögel beobachten", erzählt Anwohnerin Annette Geiger. " Das ist jetzt nicht mehr möglich." Der direkte Blick ins Grüne wird für die fünfköpfige Familie künftig verbaut sein.

Der geplante Grünstreifen vor dem Baugebiet ist für Familie Geiger und andere Anwohner nur ein schwacher Trost. Deren Kritik richte sich jedoch nicht gegen die künftigen Nachbarn, betont Annette Geiger. " Ein Vorteil ist sicherlich, dass unsere Kinder dann mehr Spielkameraden haben werden."

DER PROTEST gegen das Baugebiet am Tulpenpfad ist auch kurz vordem Ende der Erschließung nicht erlahmt. Foto: Jörn Martens
Autor:
Birte Tost


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