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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Ein Kreisel soll das Leben erleichtern
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Verbesserungsvorschlag der Initiative "Linie21" dürfte nach Ansicht von Planer Apel am leeren Stadtsäckel scheitern
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Originaltext:
Ein Kreisel soll Fahrgästen das Leben erleichtern

Verbesserungsvorschlag der Initiative " Linie 21" dürfte nach Ansicht von Planer Apel am leeren Stadtsäckel scheitern

Atter

Seit dem jüngsten Fahrplanwechsel hat die Strothesiedlung keine direkte Busanbindung zum Ortskern Atter und nach Atterfeld mehr. Das ist für ihre Bewohner doppelt ärgerlich, wie jetzt bei der Sitzung des Ortsrates Atter deutlich wurde.

Denn Fahrgäste aus der Strothesiedlung müssen beim Umsteigen nicht nur Wartezeiten in Kauf nehmen, sondern auch noch einen strammen Fußmarsch hinlegen, da der Ausstiegspunkt an der Haltestelle Landwehrstraße mehrere hundert Meter vom Einstiegspunkt entfernt liegt. Alternativ können Fahrgäste auch an der Haltestelle Barenteich umsteigen, wofür sie allerdings die viel befahrene Wersener Straße überqueren müssen.

Ein Lösungsvorschlag kommt aus Reihen der Bürgerinitiative " Linie21". Britta Kater, eine der Initiatorinnen, schlug vor, am Knotenpunkt Wersener Landstraße/ Landwehrstraße einen Kreisverkehr einzurichten. Dadurch könnte den Umsteigern der vor allem für kleine Kinder und ältere Fahrgäste beschwerliche Fußweg erspart bleiben. Denn anders als eine Ampelkreuzung würde es die Verkehrsführung in einem Kreisel ermöglichen, dass die nicht gerade wendigen Busse einen kleinen " Schlenker" einlegten, um ihre Fahrgäste dort herauszulassen, wo sie später in einen anderen Bus einsteigen könnten. Doch der städtische Verkehrsplaner Hans-Jürgen Apel dämpfte die Erwartungen: " Technisch wäre es ohne übermäßigen Aufwand möglich", bestätige er, " aber ich glaube nicht, dass der Rat dafür ohne zwingenden Grund Geld ausgeben würde." Auch die Stadtwerke sähen noch keine Notwendigkeit.

Die Umbaukosten für die Kreuzung schätzte Apel auf 100.000 bis 150.000 Euro. Sein Vorschlag: Wenn die Ampelanlage eines Tages ihren Geist aufgibt und ausgewechselt werden muss, könnte stattdessen der gewünschte Kreisverkehr eingerichtet werden. Wann damit zu rechnen sei, wollte der Ortsrat wissen. Apels für die Strothesiedlung-Bewohner wenig ermutigende Antwort: " Bestimmt nicht in den nächsten fünf Jahren."

Im Ortsrat notiert

Schleichweg: Die schmale Straße Im Felde ist in Richtung Lotte zwar für den Durchgangsverkehr gesperrt, dient einigen Autofahrern aber trotzdem als Abkürzung. Bei einer Verkehrszählung wurden jetzt in vier Stunden 66 Fahrzeuge beobachtet, die die Sperrung missachteten, berichtete Verkehrsplaner Hans-Jürgen Apel dem Ortsrat. Konsequenzen soll diese Erkenntnis vorerst aber keine haben.

Ikea: " Atter ist nicht Ikea-geschädigt", lautete das Fazit von Ortsbürgermeisterin Annemarie Fitschen. Eine Zählung der Stadt hat ergeben, dass die Verkehrsbelastung im Stadtteil durch die Neueröffnung des Möbelhauses nicht nennenswert gestiegen ist.

Rotsünder: Bürger hatten moniert, dass die Ampel im Bereich Leyer Straße/ Bramkamp von vielen Autofahrern missachtet werde. Doch eine Untersuchung der Stadt konnte dies nicht bestätigen: " Während der Zählung wurde kein Fall registriert, in dem ein Kraftfahrzeug die Lichtsignalanlage bei Rot passierte", heißt es in einer Mitteilungsvorlage des Fachbereichs Bürger und Ordnung.

Neubaugebiet: Im vergangenen Dezember hat der Stadtrat den Bebauungsplan 439 (Nördlich Portweg) beschlossen. Im kommenden Frühjahr soll nach Angaben des Investors mit der Erschließung des Baugebietes begonnen werden, berichtete der Fachbereich Städtebau dem Ortsrat.

Autor:
ack


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