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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
42 Parkplätze und eine neuer Hort
Zwischenüberschrift:
Im Schulhof-Streit am Kalkhügel ist eine salomonische Lösung gefunden worden
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
42 Parkplätze und ein neuer Hort

Im Schulhof-Streit am Kalkhügel ist eine salomonische Lösung gefunden

Kalkhügel

Neue Räume für den Hort der Grundschule und gleich nebenan neue Parkplätze für die Schüler des Abendgymnasiums: Mit dieser salomonischen Lösung ist der Konflikt um den Schulhof am Kalkhügel gelöst worden.

Vor einem Jahr hat das Sophie-Scholl-Abendgymnasium das Gebäude am Kalkhügel bezogen. Und da die zumeist älteren Studierenden mit dem eigenen Auto zum Unterricht kommen, gab es bald Ärger - auch wenn mit den Schulzeiten der verlässlichen Grundschule und Hort einerseits sowie Abendgymnasium andererseits gar kein Problem entstehen dürfte: Schulhöfe sind eben Kinderspielplätze. Und aus haftungsrechtlichen Gründen dürfen Kinder gar nicht zwischen parkenden Autos spielen.

Also sannen der Schulausschuss und die Fachverwaltung auf Abhilfe. Die Lösung wurde dann letztlich durch einen Kompromiss erreicht. Die ohnehin baufälligen stadteigenen Mobilklassen für den Hort werden abgerissen. An ihrer Stelle entstehen dann 42 Parkplätze auf Rasengittersteinen. Und für den Hort der Elisabeth-Siegel-Grundschule sind mittlerweile gegenüber neben der Turnhalle zwei neue Mobilklassen aufgestellt worden.

Damit verkleinert sich zwar die Grünfläche auf dem Schulgelände unter dem Strich eben doch um einige Quadratmeter. Aber der Streit sei doch ohnehin lediglich um den asphaltierten Schulhof als reservierte Spielfläche gegangen, so erläuterte jetzt Hans-Georg Freund, während die Rasenfläche von den Kindern kaum genutzt werde: " Alle Beteiligten sind mit dieser Lösung einverstanden", so der Fachbereichsleiter Schule.

Die Kosten bezifferte Freund gestern überschlägig auf 10.000 Euro für den Umbau des von der AWO geführten Horts und weitere 15.000 Kuro für die Herrichtung der 42 Parkplätze mit einem Untergrund aus Rasengittersteinen. Dazu kommen noch einmal monatliche Mietkosten von 1500 Euro für die zwei angemieteten Mobilklassen.

Das Mietverhältnis wurde allerdings auf drei Jahre befristet. Danach werde man den Bedarf genauer einschätzen können, betonte Hans-Georg Freund gestern: Angesichts der rückläufigen Schülerzahlen wolle die Stadt nur noch mittelfristig planen und keinesfalls Geld in feste Grundschulbauten stecken.

LAUTER FROHE GESICHTER am Kalkhügel: Denn der Hort bekam neue Mobilklassen als Quartier, und die Kinder können ungestört auf dem Schulhof spielen. Foto: Gert Westdörp
Autor:
fhv


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