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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Politiker tun sich schwer mit neuem China-Granit
Zwischenüberschrift:
Krahnstraße soll im kommenden Jahr umgestaltet werden
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Politiker tun sich schwer mit neuem China-Granit

Krahnstraße soll im kommenden Jahr umgestaltet werden

Osnabrück

Weil beim Umbau der Großen Straße Fehler gemacht wurden, tut sich die Stadt schwer mit den Plänen für die Umgestaltung der Krahnstraße. In der Politik gibt es Vorbehalte gegenüber dem gelben China-Cranit-Pflaster. Zudem fühlt sie sich vom Zeitplan der Werbegemeinschaft Krahnstraße unter Druck gesetzt.

Um zu verhindern, dass die Stadt auf Mehrkosten sitzen bleibt, hat der Stadtentwicklungsausschuss jetzt eine Sicherung eingebaut: Die Anlieger sollen sich nicht nur verpflichten, 60 Prozent der Baukosten zu übernehmen. Zugleich macht die Stadt zur Bedingung, dass die Geschäftsleute ihren Anteil noch vor dem ersten Spatenstich mit einer Bankbürgschaft absichern. Dafür übernimmt die Stadt die Ingenieurleistungen für Planung und Bauleitung.

Einen entsprechenden Antrag der CDU/ FDP-Gruppe fasste der Ausschuss einstimmig. Dabei ist über die Planung noch gar nicht das letzte Wort gesprochen. Die Initiative für die Umgestaltung des Abschnitts zwischen Peek & Cloppenburg und der Lortzingstraße ging von der Werbegemeinschaft Krahnstraße aus. Sie will das neue Erscheinungsbild im kommenden Jahr der Großen Straße angleichen. Das heißt, Vitrinen, Betonarkaden und Bäume werden zunächst entfernt, das Pflaster herausgerissen. Als neue Möblierung sind dann Bänke, Fahrradständer und zwei Bäume vorgesehen. Und eben das Pflaster aus gelbem China-Granit.

" Ich persönlich bin gar nicht dafür, das wieder in Granit zu machen", bekundete FDP-Ratsfrau Brigitte Gantke und spielte damit auf die Pannenserie in der Großen Straße an. Auch andere Politiker aus der CDU/ FDP-Mehrheitsgruppe äußerten Vorbehalte. Aber es fehlte auch nicht an Befürwortern einer einheitlichen Lösung, wie sie die Geschäftsleute favorisieren. So warnten die SPD-Politiker Ulrich Hus und Dr. Horst Simon vor einem " Flickenteppich", der entstehen würde, wenn bei Peek & Cloppenburg eine andere Pflasterung beginne.

Stadtbaurat Jürgen Griesert fand ebenfalls klare Worte: " Es macht Sinn, das weiterzuführen." Sein Mitarbeiter Jürgen Schmidt, der den Fachdienst Straßenbau leitet, wies auf Unterschiede beim China-Granit hin: Bei der Pflasterung für die Krahnstraße orientiere man sich eher an der Kamp-Promenade und der östlichen Georgstraße. Dort sei eine bessere Qualität erreicht worden als in der Großen Straße. Den Unterschied erklärt Schmidt damit, dass in der Großen Straße ein preiswerteres Untergrundmaterial verwendet und auf eine Verfugung verzichtet wurde. Fazit: Qualität kostet.

DIE BETON-ARKADEN sollen transparenteren Elementen weichen, wenn die Krahnstrafie umgestaltet wird. Foto: Gert Westdörp
Autor:
rll


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