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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Der älteste Personenbahnhof
Zwischenüberschrift:
Mit dem Hannoverschen Bahnhof begann das Eisenbahnzeitalter in Osnabrück
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Der älteste Personenbahnhof

Mit dem Hannoverschen Bahnhof begann das Eisenbahnzeitalter in Osnabrück

OSNABRÜCK. Der Hannoversche Bahnhof war der erste Haltepunkt für den Personenverkehr in Osnabrück. Heute steht das Gebäude allerdings fast leer.

Züge halten nicht mehr am Hannoverschen Bahnhof. Er liegt auf der Gleisstrecke zwischen dem Hasetorbahnhof und dem Hauptbahnhof, die auf dem Bild zu erkennen ist. Rechts auf dem Foto ist ein Teil des Wittekindplatzes zu erkennen.

Das Hauptgebäude des Hannoverschen Bahnhofs steht unter Denkmalschutz. Nach dem zweiten Weltkrieg musste der Bahnhof erneuert werden. Damals wurde der rechte Gebäudeflügel verkürzt, und der Bahnhof bekam ein einheitliches Walmdach.

Seit zwei Jahren steht das Gebäude fast leer. Zuletzt nutzte die Deutsche Bahn AG es als Verwaltungsgebäude. Dabei war der Hannoversche Bahnhof einmal der zentrale Haltepunkt Osnabrücks. Am 21. November 1855 erhielt die Stadt mit der Strecke Osnabrück-Löhne Anschluss ans Eisenbahnnetz. Sie war Teil der Gesamtstrecke der Hannoverschen Westbahn, die im Sommer 1856 eröffnete.

40 Jahre später wurde der Hannoversche Bahnhof von dem neu eröffneten Hauptbahnhof als zentraler Haltepunkt abgelöst und diente bis 1913 als Warenumschlaglager.

Der Hannoversche Bahnhof liegt kurz hinter dem Berliner Platz an der Ecke Karlstraße / Wittekindplatz. 1855 eröffnete er als Personen- und Güterbahnhof und erhielt sein heutiges Gesicht nach dem Zweiten Weltkrieg.

Foto: Gert Westdörp
Autor:
Anne Reinert


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