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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Der alte Kreisel ist der Hit
Zwischenüberschrift:
Kindergartenkinder testen die neuen Spielgeräte in der Fußgängerzone
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Der alte Kreisel ist der Hit

Kindergartenkinder testen die neuen Spielgeräte in der Fußgängerzone

OSNABRÜCK. Was ist denn das? Erwachsene kratzen sich beim Anblick der drei silberfarbenen Kugeln am Nikolaiort den Kopf. Sie gehören zu den neuen Spielgeräten in der Fußgängerzone. Die Löwengruppe der Kindertagesstätte St. Marien / Turnerstraße hat sie gestern im Auftrag der Neuen OZ getestet.

Amine (5), Kilian (3), Lara-Sophie (5), Lea (6), Michelle (5), My Linh (3), Tom (5) und Victorja (6) beäugen die Kugeln. Sie fassen sie an, rütteln, nein, beweglich sind sie nicht. Drei kleine Kinderpopos nehmen auf der glatten Oberfläche Platz. Sitzen geht, ist aber langweilig. Amine klettert auf eine Kugel, Erzieherin Lisa Albers hält sie fest. Und jetzt wollen alle darauf balancieren. Schließlich handelt es sich auch um Balancierkugeln.

Lisa Albers, die mit der Praktikantin Kim Onde-Breuil die Kinder festhält, wundert sich nur, dass rund um die Kugeln kein weicherer Bodenbelag gelegt wurde: " Den gab es doch früher bei den Stühlen, die hoch- und runtergingen. Hier ist aber die Verletzungsgefahr deutlich größer." Aber einmal balancieren reicht. Die Kinder ziehen, ohne zu murren, weiter.

Und stürzen auf die alten Spielgeräte zu: zwei Kreisel, die derzeit hinter einer Losbude und eingerahmt von Fahrrädern ein Mauerblümchendasein führen - aber ohne Zweifel hohe Anziehungskraft haben. Erst vier Kinder auf einem Kreisel, dann zu zweit fahren sie Karussell und quietschen dabei vor Vergnügen. Auch eine Mutter mit zwei Kindern, die den zweiten Kreisel besetzt haben, hat Mühe, ihren Nachwuchs wegzubekommen.

Die kleinen Löwen wollen noch bleiben. Jeder hat das Gefühl, er sei mindestens einmal weniger auf dem Kreisel gewesen als die anderen. Doch die Spielzeugtester müssen noch weiter. An der Georgstraße wartet der so genannte Sprössling, eine Spirale, die die Kleinen zum Rutschen und Schwingen animieren soll. Und so besteigen sie nacheinander die silberne Spirale, wippen pflichtschuldig, wie sich das für offizielle Spielzeugtester gehört. Aber die richtige Begeisterung kommt nicht auf.

Vielmehr gehen einige sehnsüchtige Blicke schräg gegenüber zur " Tollen Rolle", auf der sich ein paar Schuljungen versuchen. Trotz Haltestange eine kippelige und schwierige Sache. " Das ist nur was für Größere", sagte Lisa Albers bestimmt. Als Größter der Löwen darf sich Tom, fest in den Armen der Erzieherin, versuchen. Die Geschwindigkeit der rasenden Rolle lässt die anderen respektvoll Abstand halten.

Kleine Rückschau: Was war am besten? " Das Skateboard", ruft Kilian. Es war die erste Station der Testtour am Theater, und der Dreijährige hatte es als Erster erstürmt und sich wacker auf seinen Beinen gehalten. Die anderen hatten sich lieber nur daraufgesetzt.

" Der Kreisel, der Kreisel", geben die meisten anderen ihr Urteil ab: " Und das Wasser." Der Strudel, der mit einer Kurbel erzeugt wird, gehört wie der Kreisel zu den alten Spielgeräten, und beide sind der Hit - für den sie sich sogar artig in einer Warteschlange anstellen.

Tom erprobt die beste Haltung auf dem Sprössling.

Das Skateboard am Theater hat es Kilian angetan. Für die meisten anderen war es eine zu wackelige Angelegenheit.

Es geht rund auf dem Kreisel auf der Großen Straße nahe dem Nikolaiort. Das Vergnügen war Lara Sophie und den sieben anderen Spielzeugtestern nicht nur anzusehen - das fröhliche Quietschen war auch deutlich hörbar.

Fotos: Jörn Martens
Autor:
Ulrike Schmidt


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