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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Bei jedem Lkw scheppern die Gläser im Schrank
Zwischenüberschrift:
Bürgerinitiative "Leben am Wall" sammelt Unterschriften
Artikel:
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Originaltext:
Bei jedem Lkw scheppern die Gläser im Schrank

Bürgerinitiative " Leben am Wall" sammelt Unterschriften

Osnabrück mlb 29000 Fahrzeuge fahren derzeit täglich über den Wall. Wird die bisherige Planung für den Neumarkt umgesetzt, befürchten die Mitglieder der Bürgerinitiative " Leben am Wall" und weitere Anwohner täglich 20000 zusätzliche Fahrzeuge. Um sich dagegen zu wehren, hat die Bürgerinitiative 160 Unterschriften gesammelt und sie jetzt Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip übergeben.

" Es scheppert ganz schön bei uns, wenn Lkw vorbeifahren", klagt Marlene Mehrmann, die an der Hasemauer wohnt. Die Gläser im Schrank würden jedes Mal klirren. Und das sei beim derzeitigen Verkehrsaufkommen bereits sehr häufig. Hinzu kämen der ständige Verkehrslärm und die Abgase.

Wie es werden soll, wenn noch mehr Fahrzeuge über den Wall fahren, fragt sich Mehrmann und ahnt Schlimmes: Schon bei der Sperrung des Neuen Grabens zum Jugendhilfetag im Juni 2004 sei die Situation " unerträglich" gewesen, wie Ursula Unland, die Sprecherin der Bürgerinitiative, es formuliert.

Fip: Betastungen am Wall sind bekannt

Ähnlich geht es auch den anderen Mitgliedern. In manchenWohnungen könnten sie kaum noch lüften, weil sie bei geöffnetem Fenster das eigene Wort nicht hören könnten. Die Anwohner fordern deshalb, dass der Neumarkt vierspurig bleibt und mit zusätzlichen Bushaltebuchten versehen wird.

Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip will die Listen mit den 160 gesammelten Unterschriften zügig an den Stadtentwicklungsausschuss weiterreichen. Er ist sich sicher: " Die Unterschriften und die Unterlagen werden eine entsprechende Würdigung erfahren." Außerdem hebt er hervor: " Die Belastung am Wall und ihre Auswirkungen sind bekannt."

Gegründet hat sich die Bürgerinitiative im Jahr 1994. In der Neuen Osnabrücker Zeitung war damals ein Leserbrief von Ursula Unland über die Verkehrssituation am Wall erschienen. Rolf Mehrmann hatte den Brief gelesen und Kontakt zu Unland aufgenommen.

" Seither kümmern wir uns darum, die Lebensbedingungen am Wall zu verbessern", sagt er. Dorothea Schlüter freut sich, dass jetzt ein Container mit Messinstrumenten die Luft am Wall untersuche. " Ich bin gespannt, was dabei herauskommt", sagt sie.

KÖNNEN DEN LÄRM KAUM ERTRAGEN: (von links) Ursula und Wilhelm-Friedrich Unland, Rolf Mehrmann, Marlene Mehrmann, Udo Mehlert und Dorothea Schlüter. Foto: Elvira Parton
Autor:
mlb


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