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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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"Funday" mit Kettensäge
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Britische Armee: Naturschutztag auf dem Übungsplatz
Artikel:
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Originaltext:
" Funday" mit Kettensäge

Britische Armee: Naturschutztag auf dem Übungsplatz

Osnabrück (gre) Unübliche Bewegungen auf dem Truppenübungsplatz in Achmer: Ausgerüstet mit Kettensäge, Spaten und Hämmern, durchkämmen 50 meist zivile Einsatzkräfte am Mittwochmorgen das Gelände. Ihre Mission ist die Biotoppflege. Am Nachmittag haben sie auf rund 2, 5 Hektar Birken zwecks Heidepflege gefällt, 30 Nistkästen aufgehängt und 15 Obstbäume gepflanzt.

" Funday" (Spaßtag) nennen Zivilisten und Soldaten im Innendienst vom Osnabrücker Hauptquartier der 4. Britischen Brigade ihren Arbeitseinsatz. Auch Oberst Peter Davis, stellvertretender Kommandeur, ist aktiv an der Naturpflege im Bundesforst beteiligt. Grund genug für den englischen Sender BBC, auch vor Ort zu sein.

Eingangs erklärt der Aufseher des Truppenübungsplatzes, Stabsfeldwebel David Sharp: " Wir wollen das Gelände durch unser Training nicht nur zerstören. Daher haben wir den Naturschutztag angesetzt." Anschließend beschreibt er die Einsätze für Säge, Spaten und Hämmer.

Mit der Heidepflege werden laut Sharp zwei Ziele verfolgt: Zum einen bieten die gefällten Birken (sie enden als Brennholz) neue Schneisen für Trainingsfahrten der Panzer. Ferner erhält die Erika (Calluna vulgaris) Licht und Luft zum besseren Gedeihen, für den verantwortlichen Bundesförster Rainer Schmidt die wichtigste Aktion auf dem Gelände. Die Osnabrücker Koordinatorin Emma James ist mit den emsigen Kollegen überaus zufrieden. Eine " Abteilung" hat sich gut einen Kilometer weit abgesetzt. 30-mal postieren die Helfer ihre Leiter an Bäumen. Ebenso oft nehmen sie Hämmer und Nägel zur Hand, um am Wegrand Nistkästen für Kohlmeisen. Derweil graben andere " Bio-Missionare" 15 Löcher für Apfel-, Birnen- und Kirschbäume. Damit sei die Anlage einer Streuobstwiese auf einem Hektar abgeschlossen, sagt Schmidt.

30 NISTKÄSTEN bieten meisengroßen Vögeln Unterschlupf, bestätigt Rainer Schmidt (rechts).
Foto: Klaus Lindemann
Autor:
gre


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