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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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"Keine Experimente" am Rosenplatz
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SPD lehnt Entwurf für Neugestaltung ab
Artikel:
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Originaltext:
" Keine Experimente" am Rosenplatz

SPD lehnt Entwurf für Neugestaltung ab

OSNABRÜCK. Zu laut, zu teuer und technisch nicht durchdacht. So bewertet Nils Peters den Entwurf für einen neu gestalteten Rosenplatz, den die Stadt derzeit favorisiert. Der Pressesprecher des SPD-Ortsvereins Innenstadt lehnt den roten Platz für Osnabrück als " nicht funktional" ab. Der Entwurf der Architektengemeinschaft " process yellow and lad+" aus Berlin und Hannover hat im letzten Jahr den Wettbewerb für die Neugestaltung des Rosenplatzes gewonnen.

Rote Betonplatten, die sich über den gesamten Platz ziehen, sehen die Architekten als Neuerung vor. Sie stehen symbolisch für die Rosenbeete, die es dort einmal gab.

" Der Entwurf hat architektonisch einen erheblichen Charme", urteilte Ulrich Hus, SPD-Fraktionsvorsitzender im Rat, jetzt bei einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung, zu der seine Partei eingeladen hatte. Er lehnt den Entwurf für den Rosenplatz ab, weil er die Umsetzung für zu teuer hält. Etwa 40 Prozent mehr als ein konventioneller Ausbau würde die Realisierung kosten, schätzt er.

" Keine Experimente" ist die Devise von Nils Peters. Er fordert, dass zunächst die Funktionen des Platzes überdacht werden sollten, bevor ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben wird. Er befürchtet, dass es durch die Betonplatten am Rosenplatz noch lauter wird. " Der Verkehrsstrom löst auf den Platten einen Druck aus", so Peters.

Außerdem hält er die Umsetzung des Entwurfs für " technisch schwierig". Die Betonplatten müssten, um nicht zu verrutschen, aneinander gedübelt werden. Das sei aufwendig und birgt darüber hinaus nach Peters Meinung ein weiteres Problem: " Was ist, wenn eine Wasserleitung repariert werden muss?" Dann sei es schwer, die Platten wieder auseinander zu bekommen.

Für unpraktikabel hält er auch die Holzpodeste, die die Architekten an der Seite des Platzes aufstellen wollen. Behindertenvertreter hätten bereits bemängelt, dass der Platz so nicht mehr barrierefrei sei.
Autor:
rei


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