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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Hochspannung: Viel Sympathie für die Initiative
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Am Donnerstag endet die Einspruchsfrist gegen die geplante Freileitung zwischen Lüstringen und Belm
Artikel:
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Originaltext:
Hochspannung: Viel Sympathie für die Initiative

Am Donnerstag endet die Einspruchsfrist gegen die geplante Freileitung zwischen Lüstringen und Belm

Widukindland (rei) Ministerpräsident Christian Wulff würden sie auch gern mit ins Boot bekommen. Doch der hat sich noch nicht zur Sache geäußert. Ansonsten hat die Initiative Hochspannung von Vertretern aus Verwaltung und Politik viel Anerkennung und Zustimmung zu hören bekommen.

" Wir hören quer durch die Parteien und über die Kommunen hinweg ein positives Echo", freut sich Helmut Korte, Sprecher der Initiative. So sprechen sich unter anderem die Grünen, die SPD, die CDU sowie die Gemeinde Belm für eine Erdverkabelung der Strecke Lüstringen-Belm aus. Außerdem endet am Donnerstag die Einspruchsfrist gegen die 110-kV-Leitung. Bisher seien 200 Unterschriften und 10 Einspruchsschreiben bei der Initiative eingegangen, so Korte. Darüber hinaus weiß er, dass viele Gegner der Freileitung ihre Einsprüche direkt an die Landesbehörde schicken wollen.

Vergangene Woche haben sich Vertreter der Initiative mit Franz Schürings, Fachbereichsleiter Städtebau, getroffen. Der habe versprochen, dass die Stadt die Initiative so weit wie möglich unterstütze. Außerdem wäre die Stadt bereit, die für die von der Initiative ausgearbeitete Alternativtrasse nötigen Grundstücke zur Verfügung zu stellen.

Am Donnerstag wird der Stadtentwicklungsausschuss außerdem über eine Stellungnahme der Verwaltung an die Landesbehörden in Oldenburg abstimmen. Im Entwurf heißt es, der Rat unterstütze die Forderungen der Initiative. Korte geht von Zustimmung aus. Schürings ist allerdings nicht bereit, dieser Stellungnahme eine von seinem Fachbereich angefertigte Skizze beizufügen. Dafür sei die Zeit zu knapp, so der Fachbereichsleiter.

Demnächst wird es auch eine öffentliche Anhörung geben, kündigt Korte an. Eingeladen sind Vertreter der Landesbehörde, der Stadtverwaltung sowie des Energiekonzerns RWE, der die Freileitung bauen will. " Für uns ist nicht nachvollziehbar, warum RWE unsere Gründe nicht hören will", ärgert sich Korte. Dabei gebe es gute Gründe für eine Erdverkabelung. Auch die niedersächsische Landesregierung hätte er gern auf seiner Seite. Sie könnte ein unabhängiges Gutachten veranlassen.
Autor:
rei


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