User Online: 1 | Timeout: 10:00Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kommt als Nächstes die OS-Bahn?
Zwischenüberschrift:
Der Zug der Zeit rollt weiter: Konzepte liegen schon in der Schublade
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Kommt als Nächstes die OS-Bahn?

Der Zug der Zeit rollt weiter: Konzepte liegen schon in der Schublade

Osnabrück Nichts scheint unmöglich. Vor fünf Jahren haben nur wenige an den Haller Willem geglaubt. Wer weiß: Vielleicht rollt irgendwann auch die OS-Bahn übers innerstädtische Gleis? Schubladenpläne gibt es.

Die Planungsgesellschaft Osnabrück (Planos) griff 2001 in ihrem Nahverkehrsplan die Stadtbahn-Idee auf. Zentrale Elemente sind darin die Wiederbelebung des Haller Willem und der Tecklenburger Nordbahn sowie der Bau eines neuen Gleises durch den Güterbahnhof. Dieses Gleis, die so genannte Münster-Kurve, wäre das Verbindungsstück zwischen den Strecken Osnabrück-Münster und Osnabrück-Rheine und würde den Haller Willem mit der Tecklenburger Nordbahn verknüpfen.

Die Vorteile lägen auf der Hand. Fahrgäste aus dem Südkreis könnten problemlos die nördlichen Stadtteile, Bramsche oder Mettingen erreichen. Haltepunkte sieht das Planos-Konzept am Rosenplatz, am Hauptbahnhof, am ehemaligen Hannoverschen Bahnhof (Berliner Platz) und am Hasetor vor. Nach den ersten Entwürfen sollte die City über so genannte " Ausfädelungen" direkt erreichbar sein. Diese Idee wurde inzwischen verworfen.

Studie: Nordbahn wäre machbar

Der Gedanke, an der Iburger Straße einen Bahnhof zu bauen, ist über 100 Jahre alt. Im November 2000 - zwei Monate nach dem Beschluss, den Haller Willem wieder aufs Gleis zu bringen - trafen sich Stadtplaner, Verkehrsexperten, Nahverkehrsplaner, Kaufleute von der Iburger Straße und Mitglieder von Fahrgastverbänden, um über die Perspektiven eines Rosenplatz-Bahnhofs zu sprechen. Gerade war das Landesprogramm zur Sozialen Stadterneuerung für den Rosenplatz aufgelegt worden, was die Fantasie der Planer zusätzlich beflügelte. Aber schon damals war klar: " Es kommt nicht alles auf einmal", wie Stadtwerke-Vorstand Stephan Rolfes beim Ortstermin sagte.

Untersucht sind inzwischen die Chancen der Nordbahn. Eine Machbarkeitsstudie hält die Wiederbelebung der Strecke von Mettingen oder Recke bis nach Osnabrück für möglich. Der Antrag zur Aufnahme der Strecke in die Gesamtverkehrsplanung des Landes Nordrhein-Westfalen ist gestellt, wie der Westerkappelner Bürgermeister Ullrich Hockenbrink Ende Mai erklärte. Er stehe den Plänen " wohlwollend" gegenüber. Angesichts der rasanten Verteuerung der Spritpreise sei es vorstellbar, dass mehr Menschen den Personennahverkehr nutzten. Unklar ist aber, wie die Bahn finanziert werden könnte.

PERSPEKTIVEN: So könnte die Verknüpfung zwischen Haller Willem und Nordbahn aussehen. Das Konzept ist fünf Jahre alt. Die " Ausfädelungen" zur City wurden inzwischen verworfen.
Autor:
hin


Anfang der Liste Ende der Liste