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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Weniger Rotlicht: Wende konsequent weiterführen
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Weniger Rotlicht: Wende konsequent weiterführen

Zum Artikel " Das Ziel heißt: Weniger Rotlicht bei Nacht/ Osnabrück will Verkehrslärm in der Nacht reduzieren: Jede zweite Ampel auf der Liste" (Ausgabe vom 27. Mai).

" Unter der Überschrift wird über einen sicher nicht nur für mich überraschenden Paradigmenwechsel in der Verkehrslenkung berichtet. Denn der 24-stündige Dauerbetrieb von Ampeln war wegen tatsächlicher bzw. vermeintlicher Unfallgefahr fester Bestandteil der Osnabrücker Verkehrspolitik. Die erfreuliche Wende sollte konsequent fortgeführt werden, indem man sich nicht nur auf die Nachtstunden beschränkt, sondern die Notwendigkeit von Ampeln grundsätzlich hinterfragt.

Ein ausgeprägtes Beispiel überflüssiger Reglementierung ist die Kreuzung Sedan-/ Barbarastraße. Die Fortführung der Sedanstraße in Richtung Albrechtstraße ist für den Durchgangsverkehr gesperrt. Nach den Regeln der Verkehrszählung liegt das Verkehrsaufkommen in diese Richtung unter 200 Fahrzeugen am Tag.

Derartige Beispiele überflüssiger Reglementierung ließen sich in Osnabrück in Hülle und Fülle finden. Da der Betrieb von Ampelanlagen nach offiziellen Aussagen immerhin rund 25.000 Euro/ Jahr kostet, wäre hier ein riesiges Einsparpotenzial vorhanden. In gleicher Weise könnte der Schilderwald entrümpelt werden. Hierzu gehört auch die Beschränkung der Zufahrt für den Anliegerverkehr. Warum Sackgassen, die gerade einmal für einen Pkw befahrbar sind, für Nicht-Anlieger gesperrt sind wie Kennepohlweg oder gar die Flohrstraße zwischen Lieneschweg und Johann-Sebastian-Bach-Straße, lässt sich für einen Normalbürger kaum nachvollziehen. Eine konsequente Entrümpelung überflüssiger Verkehrsregelung würde die Verkehrssicherheit erhöhen, denn diese steigt nicht proportional zur Zahl der Schilder und Ampeln. Die Stadt Osnabrück sollte ihre Bürger nicht für dümmer als die Einwohner anderer Städte im In- und Ausland halten."

Dr. Klaus Busch

Schiefe Güntke 5

Osnabrück
Autor:
Dr. Klaus Busch


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