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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Ein Zaun für den Piesberg
Zwischenüberschrift:
Ein-Euro-Jobber auf dem höchsten Punkt der Stadt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ein Zaun für den Piesberg

Ein-Euro-Jobber auf dem höchsten Punkt der Stadt

OSNABRÜCK. Zehn Ein-Euro-Jobber arbeiten derzeit auf dem höchsten Punkt der Stadt, der Felsrippe des Piesberges. Sie sichern den dort entstehenden Aussichtspunkt mit einem 1000 Meter langen Zaun ab. Die Plattform gehört zu dem Rundwanderweg am Piesberg, der im September eröffnet wird.

Er habe sofort " Ja" gesagt, als die AGOS ihm die Beschäftigung auf dem Piesberg angeboten habe, sagt Wolfgang Masch. Die Arbeit hier oben sei " artverwandt" mit dem, was er früher gemacht habe, sagt der ausgebildete Bauarbeiter.

Wolfgang Masch gehört zu den ALG-II-Empfängern mit einer " Arbeitsgelegenheit", wie die Ein-Euro-Jobs bei der AGOS heißen. Mit seinen neun Kollegen auf dem Piesberg wird er bis September den Zaun auf dem Gipfel des Piesberges fertig stellen. Der soll die Wanderer, die über den Lechtinger Zugang auf den Berg kommen, vor dem Sturz in die Tiefe schützen.

Der Zaun gehört neben 1000 Brombeerbüschen, die bereits gepflanzt wurden, zu dem gerade entstehenden Aussichtspunkt auf der Felsrippe des Piesberges. Der wiederum ist Teil des Rundwanderweges, der anlässlich des Bergfestes am 3. September eröffnet werden soll.

Alle anderen Arbeiten auf dem Piesberg, die in diesem Zusammenhang nötig seien, würden von Fachfirmen erledigt, betont OB Fip, der mit weiteren Vertretern der Stadtverwaltung und der AGOS die Zaunarbeiten auf dem Piesberg vorstellte. Dazu gehören etwa die Treppen, die zwischen den Höhenunterschieden angelegt werden. " Ohne die AGOS wären diese Ausschreibungen allerdings nicht möglich gewesen", sagte Fip. Denn dann wären die Kosten aus dem städtischen Budget nicht zu finanzieren gewesen. Die Zaunarbeiten seien eine zusätzliche Arbeit, und die dürfe über Arbeitsgelegenheiten finanziert werden.

100.000 Euro kostet die Umgestaltung der Felsrippe zur Aussichtsplattform. Die Sachkosten für die Arbeiten auf dem Piesberg insgesamt betrügen 400.000 Euro, sagt Detlef Gerdts, Fachbereichsleiter Grün und Umwelt.

AGOS-Vertreter setzen darauf, dass die Ein-Euro-Jobber es nach ihrem harten körperlichen Einsatz auf dem Piesberg leichter haben werden, eine feste Anstellung zu finden. Die Mitarbeiter der AGOS würden derzeit Betriebe in der Baubranche ansprechen, sagt Gisela Lünnemann, Geschäftsführerin der AGOS. Ein Beschäftigter sei bereits " aus der Maßnahme rausgegangen", weil er eine Anstellung gefunden habe. 100-prozentig sicher ist den Männern der Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt nicht. Doch ein gutes Arbeitszeugnis nach einer Arbeitsgelegenheit sei hilfreich, so Ismail Esenbey, Fallmanager bei der AGOS.

Arbeit für kurze Zeit: Ein-Euro-Jobber sichern derzeit den Weg über die Felsrippe am Piesberg.

Foto:
Michael Hehmann
Autor:
rei


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