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NUSO-Archiv - Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Durch das alte Gefängnistor zum Gut Leye
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Durch das alte Gefängnistor zum Gut Leye

Die Geschichte des im Stadtteil Atter gelegenen Guts Leye geht bis in die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts zurück. Der Fürstbischöflich Osnabrückische Geheime Rat und Vizekanzler Franz Ostman waren es jedoch, die dem Gut im Jahr 1703 seine heutige Gestalt gaben. Bis heute gehört es zum Besitz der Familie Ostman von der Leye. Aus luftiger Höhe ist die Anlage besonders schön zu erkennen: Sie besteht aus dem in der Mittelachse angeordneten Herrenhaus (1703). Der zweigeschossige Bau mit Sandsteineinfassungen und hohem Walmdach präsentiert sich hofseitig mit reich gestaltetem Portal und einer - auf dem Luftbild kaum zu erkennenden - Freitreppe. Den in Form eines Ehrenhofes angelegten Vorplatz säumen seitlich frei stehende, eingeschossige Flügelbauten. Die sich auf der rechten Seite anschließende neubarocke Gutskapelle wurde 1906 errichtet. Auch das gegenüberliegende Wirtschaftsgebäude stammt aus der Zeit. Das Gut ist von der Leyer Straße aus zugänglich: Die Zufahrt wird von einem von Sandsteinpfeilern eingefasstem Tor (18. Jh.) markiert, das vom alten Ende des 19. Jahrhunderts abgebrochenen Polizeigefängnis am Domkreuzgang hierher versetzt wurde. Bruchsteinmauern fassen noch heute große Bereiche des gepflegten Gutsgeländes ein. Das Herrenhaus, das im Obergeschoss über einen Festsaal mit reicher Stuckdekoration aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert verfügt, ist seit Jahrzehnten nicht mehr bewohnt. Die Familie Ostman von der Leye hat den linken Flügel der Anlage bezogen. Der rechte Hofflügel ist vermietet.

Foto:
Gert Westdörp
Autor:
tos


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